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Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers - Daisy Ridley,...Isaac
Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers - Daisy Ridley, John Boyega und Oscar Isaac
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

US-Kinocharts (20. - 22.12): "Star Wars" deutlich unter 200 Millionen Dollar-Grenze

Maues Miau von "Cats"

Mit deutlich unter 200 Millionen Dollar ist am Wochenende "Stars Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker" in den nordamerikanischen Kinos gestartet. Insgesamt setzten die Top Twelve-Filme hervorragende 241 Millionen Dollar um, deutlich mehr als vor einem Jahr, als gute 165 Millionen Dollar in die Kassen flossen. Am Vorjahreswochenende setzte sich "Aquaman" mit Jason Momoa und 67 Millionen Dollar an die Spitze.

Gold
Mit 4406 Kinos übernimmt "Star Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker" den Titel als meistgespielter Streifen Kanadas und der USA von "Jumanji: The Next Level" und stößt ihn natürlich mit dem grandiosen Ergebnis von 177 Millionen Dollar auch vom Kinokassenthron. Aus dem Ausland kommen 198 Millionen Dollar für den Science Fiction-Film mit Daisy Ridley hinzu, so dass die 300 Millionen Dollar teure Walt Disney Pictures-Produktion bereits nach drei Tagen bei insgesamt 373 Millionen Dollar steht. Was dem Studio zu denken geben muss, sind zwei Tatsachen: Erstmals bewerteten die Zuschauer einen "Star Wars"-Streifen nicht mit einem "A" für "Sehr gut", und zum ersten Mal machte der Freitag mehr als die Hälfte der Gesamtumsätze des Wochenendes aus - was auf schlechte Mundpropaganda und weniger Wiederholungsseher schließen lässt.

Der Abwärtstrend der neuen Trilogie in der nun schon 42 Jahre währenden Science Fiction-Saga ist jedenfalls unverkennbar: Nach dem Rekordstart von 248 Millionen Dollar von "The Force Awakens" im Jahr 2015 und den 220 Millionen Dollar, mit denen 2017 "The Last Jedi" debutierte, kommt der aktuelle Part nur noch auf besagte 177 Millionen Dollar.

Silber
"Jumanji: The Next Level" büßt mit minus 55 Prozent einiges an Zuschauern im Vergleich zum Premierenwochenende ein und kommt am zweiten Wochenende auf 26 Millionen Dollar. Der Abenteuerfilm mit Kevin Hart läuft unverändert in 4227 Lichtspielhäusern. Insgesamt steht die 125 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion bei 102 Millionen Dollar. Aus dem Ausland kommen satte 210 Millionen Dollar drauf, so dass die Fortsetzung jetzt bei weltweit 312 Millionen Dollar liegt.

Bronze
Bei weltweit gigantischen 1,1 Milliarden Dollar ist in seiner fünften Woche "Frozen 2" ("Die Eiskönigin 2") angelangt. In Nordamerika kamen 12 Millionen Dollar hinzu, so dass hier das Gesamtergebnis 386 Millionen Dollar beträgt. 150 Millionen Dollar betragen die Produktionskosten der Walt Disney Pictures-Produktion. Der Animationsstreifen mit der Stimme von Idina Menzel ist von 413 Spielplänen genommen worden und jetzt noch in 3665 Kinos zu sehen.

Die Neuen
Die Zeichen standen nicht gut für "Cats", und die Ergebnisse bestätigen die Befürchtungen. Mit bloß 6,5 Millionen Dollar auf Platz vier legt das britische Musical mit Judi Dench einen der schlechtesten Starts aller Zeiten für einen Film dieser Gewichtsklasse hin, der in 3380 Filmtheatern startet und 95 Millionen Dollar gekostet hat. Zweifellos einer der Mega-Flops des Kinojahres 2019 und eine böse Bescherung für Universal Pictures.

Auch nicht berühmt das Einspiel für "Bombshell". Das Drama über den Sexskandal bei Fox News mit Nicole Kidman erreicht beim landesweiten Start am zweiten Wochenende in jetzt 1480 Spielorten lediglich 5 Millionen Dollar und wird Sechster. Das Budget der Lionsgate-Produktion beträgt 32 Millionen Dollar.

Auf den Plätzen
Fünfter ist der Daniel Craig-Kriminalfilm "Knives Out" (4. Woche / bisher insgesamt 89 Millionen Dollar); Siebter ist das Paul Walter Hauser-Drama "Richard Jewell" (2. Woche / 9 Mio.); Achter ist das Daniel Kaluuya-Drama "Queen & Slim" (4. Woche / 36 Mio.); Neunter ist "Black Christmas" (2. Woche / 7 Mio.) und schließlich Zehnter "Ford v Ferrari" ("Le Mans 66" / 6. Woche / 102 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"A Beautiful Day in the Neighborhood" verabschiedet sich am fünften Wochenende mit 52 Millionen Dollar als mäßiger Erfolg. Das Drama mit Matthew Rhys hat Columbia Pictures 25 Millionen Dollar gekostet.

Der Thriller "Dark Waters" mit Mark Ruffalo floppt mit 10 Millionen Dollar in ebenfalls fünf Wochen. Eine Budgetzahl für die Focus Features-Produktion liegt noch nicht vor.

Gefloppt ist auch "27 Bridges". Der Kriminalfilm mit Chadwick Boseman bringt es in fünf Wochen auf lediglich 27 Millionen Dollar. STX Entertainment hatten 33 Millionen Dollar in die Produktion investiert.


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