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Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
© Warner Bros.

Deutsche Filmstarts: Riva Krymalowski flieht aus Deutschland

"Cats" kommen auf die große Leinwand

In der Weihnachtswoche kommen immerhin drei größere, alle für die Familie geeignete Spielfilme in die deutschen Filmtheater. Der Jungendbuchklassiker "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" ist von niemand Geringerer als Caroline Link erstmals für die große Leinwand verfilmt worden. Tom Hooper hat zum ersten Mal das Musical "Cats" ins Kino gebracht, und aus der Animationssparte kommt "Spione Undercover" für Jung und Alt. Was lohnt den Kinobesuch? Und wann lässt man das Portemonnaie besser stecken?

"Als Hitler das rosa Kaninchen stahl"
Drama
Deutschland
118 Minuten
FSK 0

Unsere Empfehlung: Reingehen!

Ein neunjähriges Mädchen (Riva Krymalowski) muss mit ihrer Familie aus dem Dritten Reich fliehen.

Die deutsche Emigrantin Judith Kerr veröffentlichte 1971 ihren Roman "When Hitler Stole Pink Rabbit", der autobiographisch von der Auswanderung aus Nazi-Deutschland erzählt und sich schnell als Standardwerk im Schulunterricht für die Auseinandersetzung mit den Anfängen des Dritten Reichs etablierte. Nach einer WDR-Fernsehverfilmung aus dem Jahr 1978 folgt nun die Kinopremiere. Regisseurin und Drehbuchautorin Caroline Link ("Der Junge muss an die frische Luft") beweist wieder ihr Gespür für Besetzung und Schauspielführung, insbesondere bei der grandiosen Hauptdarstellerin Riva Krymalowski. Ein berührendes, wenn auch nicht allzu spannendes deutsches Drama. Die ersten Kritiken für die Warner Brothers Pictures-Produktionen fallen positiv aus.

So auch bei unserem Kritiker Björn Schneider: "Stilsicher und mitreißend inszenierter Film über vier Menschen auf der Flucht, das das Maximum aus der nach wie vor relevanten Buchvorlage herausholt und über zwei großartige Jungdarsteller verfügt."

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"Cats"
Musical
Großbritannien
110 Minuten
FSK 0

Unsere Empfehlung: Spart Euch das Geld!

Eine Katzensippe muss entscheiden, wer von ihnen wieder geboren werden darf.

"Cats" feierte 1981 im Londoner Westend Premiere und entwickelte sich zu einem Rekord-Musical, das 21 Jahre lang dort aufgeführt wurde und auch am New Yorker Broadway 18 Jahre lang lief. Komponist Andrew Lloyd Webber basierte sein Werk auf der Gedichtsammlung "Old Possum's Book of Practical Cats" von T. S. Eliot aus dem Jahr 1939. Nun hat Regisseur Tom Hooper ("The Danish Girl") für Universal Pictures das Stück auf die große Leinwand gebracht, und schnell ist klar geworden, dass die Kinoadaption keine Rekorde brechen wird - es sein denn, in negativer Hinsicht. In den USA ist die Premiere an der Kinokasse schon rekordverdächtig daneben gegangen, die Kritiken und die Zuschauerreaktionen für das britische Musical sind grottenschlecht. Hooper hat überhaupt kein Gespür für das Ausgangsmaterial und versenkt es in grotesk falschen Entscheidungen, was Ausstattung, Tempo und Handlungsführung betrifft, während Stars wie Judi Dench, Taylor Swift und Rebel Wilson in Katzenkostümen brummkreiseln und die Songs hervorwürgen. Ein Kandidat für die Rubrik "So schlecht, dass es schon wieder gut ist".

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"Spione Undercover"
Animation
USA
101 Minuten
FSK 6

Unsere Empfehlung: Reingehen!

Ein erfahrener Top-Agent und ein junger erfindungsreicher Wissenschaftler müssen zusammen arbeiten, um die Welt zu retten.

Das Regiedebutantenduo Nick Bruno und Troy Quane überzeugen mit ihrem vergnüglich anspruchslosen US-Animationsstreifen, der witzig, flott und familienfreundlich geraten ist. Die 20th Century Fox-Produktion hat gute Kritiken erhalten.

In diese stimmt unser Rezensent Björn Schneider ebenfalls ein: "Ebenso geistreicher wie unterhaltsamer Mix aus Agenten-Abenteuer, Slapstick und Action, kindgerecht und mit reichlich Verve umgesetzt."

Hier geht es zu den kompletten Filmstarts


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