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Die Teuflischen - Vera Clouzot, Simone Signoret und...risse
Die Teuflischen - Vera Clouzot, Simone Signoret und Paul Meurisse
© Concorde

TV-Tipp für Montag (2.3.): Sehen Véra Clouzot und Simone Signoret Gespenster?

Arte zeigt "Die Teuflischen"

"Die Teuflischen", Arte, 20:15 Uhr
Die Frau (Véra Clouzot) eines grausamen Schulleiters (Paul Meurisse) und seine Geliebte (Simone Signoret) verbünden sich, um ihn zu töten. Aber nach dem Mord verschwindet seine Leiche, und seltsame Geschehnisse beginnen die beiden Frauen zu bedrängen.

Hervorragend von Henri-Georges Clouzot, der zwei Jahre zuvor mit "Lohn der Angst" schon ein fesselndes Meisterwerk veröffentlicht hatte, inszeniert, packend und präzise mit der Exaktheit eines Uhrwerks ablaufend, fesselt dieser französische Thriller von 1955 bis zum Schluss. Clouzot adaptierte den Roman "Celle qui n'etait plus" ("Die, die nicht mehr war") von Pierre Boileau und Thomas Narcejac aus dem Jahr 1952. Allerdings veränderte er die Geschichte ziemlich - allerdings auch so gut, dass ihm die Romanautoren in einem Offenen Brief sogar zu seinen Änderungen gratulierten.

"Les diaboliques" wurde in Frankreich ein Riesenerfolg mit 3,6 Millionen Zuschauern und beeinflusste das Thriller-Genre auf Jahre. Filme wie "Augen ohne Gesicht" von 1960, "Ein Toter spielt Klavier" von 1961, "Was geschah wirklich mit Baby Jane?" von 1961 und "Wiegenlied für eine Leiche" von 1963 wandten den gleichen Mix aus Thriller- und Horrorelementen an.

Ein Zuschauer meint: "Dieser Film spielt in einer Liga mit Hitchcock's besten Werken, auch wenn Clouzot nicht viel Humor mit der Spannung mischt, wie es Hitch oft tat. Anders als in seinem vorangegangenen Film 'Lohn der Angst' hält sich Clouzot nicht lange mit dem Anschieben der Handlung auf, sondern kommt gleich zur Sache, und von da an nimmt der Film schnell Fahrt auf, ohne kaum einmal nachzulassen."



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