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Dear Evan Hansen
Dear Evan Hansen
© Universal Pictures International

US-Filmstarts: Floppt mit "Dear Evan Hansen" die nächste Musical-Verfilmung?

Ruhiges Wochenende vor stürmischem Oktober

Bevor der Oktober in einer Woche mit "Venom: Let There Be Carnage" einen hoffentlich stürmischen Monat in den nordamerikanischen Kinos entfesselt, steht jetzt noch ein voraussichtlich ruhiges Wochenende in Kanada und den USA an, das wohl keinen neuen Spitzenreiter bieten wird.

Einziger Neustart in 3364 Kinos ist "Dear Evan Hansen", dem Analysten nicht zutrauen, den Kinokassenkönig "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings" an dessen vierten Wochenende zu entthronen. Die Erfolgsgeschichte des Jahres 2021 bleibt mit 3952 der meistgespielte Streifen und mit bis zu 15 Millionen Dollar wohl auch ganz oben.

Denn es ist unwahrscheinlich, dass "Dear Evan Hansen" das gelingt, woran "In the Heights" im Juni so spektakulär gescheitert ist: Broadway-Erfolg auch in Kinokassengeklingel umzusetzen. Und dabei hatte jenes Musical noch den Vorteil hervorragender Kritiken, die "Dear Evan Hansen" nun abgehen.

Die Verfilmung des mit dem Tony- und Grammy-Award ausgezeichneten Musicals aus dem Jahr 2015 über Evan Hansen, einen High-School-Schüler mit sozialer Angststörung, der nach dem Selbstmord eines Mitschülers auf eine Reise der Selbstentdeckung und Akzeptanz geht, hat Stephen Chobosky ("Wonder") mit der Originalbesetzung von Ben Platt in der Titelrolle für 28 Millionen Dollar realisiert. Angesichts der Verrisse und der Erfahrungen mit dem Desinteresse an "In the Heights" erwarten Branchenkenner nun höchstens 13 Millionen Dollar zum Start. "In the Heights" war mit 11 Millionen Dollar debutiert.


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