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Keine Stars, kleine Filme: Berlinale im ruhigen Fahrwasser

Verhaltener Start des Filmfestivals

Seit Montag läuft "The Tailor of Panama" und seit gestern "Thirteen Days" im Wettbewerb der Berlinale, aber die jeweils dazugehörigen Stars Pierce Brosnan und Kevin Costner haben sich nicht in die deutsche Hauptstadt bemüht. Ein Trost trotz der abwesenden Stars: Die Agentenkomödie, die auf einem Roman von John le Carre basiert, sowie die Schilderung der dramatischen Ereignisse im Weißen Haus rund um die Kuba-Krise vom Oktober 1962, sind laut der anwesenden Kritiker zwar keine Offenbarungen, aber gut gemachtes, spannendes Hollywood-Kino. Ob das eine Einladung zum Festival rechtfertigt, sei dahingestellt - aber die Mischung macht'ss ja bekanntlich.
Von daher begeisterte die Rezensenten eher das kleine taiwanesische Werk "Ai Ni Ai Wo" von Lin Cheng-Sheng, ein taiwanesisches Drama über ein Mädchen, daß von zuhause ausbüchst und auf der Straße Nüsse verkauft. Dabei verliebt sie sich in Feng, der lieber Maler wäre, als Brötchen verkaufen zu müssen. Der Film schildert ruhig und stimmig die Beziehung des Paars und deren Suche nach Glück in einer asiatischen Metropole. In der männlichen Hauptrolle ist Chang Chen zu sehen, der bereits in "Crouching Tiger, Hidden Dragon" den jungen Liebhaber darstellt.



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