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Bravo, Bully!

Top Ten Deutschland vom Wochenende 26. - 29. Juli

Unvermindert zieht Michael "Bully" Herbig mit seiner Komödie "Der Schuh des Manitu" die Massen an und landet für den deutschen Film endlich mal wieder einen Top-Hit

Gold
Auch wenn "Der Schuh des Manitu" nicht gerade ein Exportschlager - abgesehen von Österreich - werden wird, kann man als Kinopatriot doch nur sagen: Bravo, Bully! Und danke! Denn mit Deiner Komödie um Winnetouch hast Du ein goldenes Händchen bewiesen und dem deutschen Film endlich mal wieder einen richtig dicken Hit beschert, der gute Chancen hat, zur erfolgreichsten Produktion des Jahres noch vor dem bisherigen Jahresbesten "Was Frauen wollen" mit dessen über sechs Millionen Besuchern zu werden. Nach zehn Tagen haben bereits über zwei Millionen Zuschauer die Klamotte von Michael Herbig, der mit seinem Regieerstling "Erkan und Stefan" bereits einen Achtungserfolg gelandet hatte, gesehen. Nach dem sensationellen Startwochenende mit fast einer Million verkaufter Karten kamen am zweiten Wochenende immer noch 614 000 Besucher - weiter ein phantastischer Schnitt von 946 Zuschauern pro Kino nach den unglaublichen 1738 am Premierenwochenende. Diesen Erfolg wollten sich nicht allzu viele Kinobesitzer entgehen lassen, und so buchten nach 549 genau 100 weitere Lichtspielhäuser den Hit für die zweite Woche.

Silber
Auf dem zweiten Platz verblieb "Evolution", den 194 000 Zuschauer ansahen. Die US-Komödie lief an ihrem zweiten Wochenende ebenfalls in mehr Kinos und wurde mit 670 Sälen zum meistgezeigten Film der Republik. In die erste Woche war er mit 654 Kopien gestartet und hatte am Premierenwochenende 394 000 Besucher angezogen.

Bronze
Auch "Shrek" konnte an seinem vierten Wochenende seine dritte Position behaupten. Nach 328 000 Besuchern am Vorwochenende nahmen diesmal 143 000 in den Kinosesseln Platz - der US-Animationsfilm verlor also an Dampf. Der Erfolgsstreifen war von vier Spielplänen genommen worden und lief jetzt noch in 659 Filmtheatern.

Auf den Plätzen
"Cats and Dogs" sackte vom vierten auf den fünften Platz, "Tomb Raider" gab ebenfalls um eine Etage auf den sechsten Platz nach. "Pearl Harbor" purzelte von der sechsten auf die neunte Position, auch der auf dem zehnten Rang landende "Im Netz der Spinne" fiel um drei Plätze.

Raus aus den Top Ten
Drei Misserfolge mussten aus dem Zehnerkreis weichen. Besonders schlimm wurde der US-Kriminalfilm "Original Sin" mit Angelina Jolie vom Desinteresse des Publikums gestraft. An seinem dritten Wochenende stürzte er vom zehnten auf den 23. Platz ab und wurde bisher nur von 113 000 Zuschauern gesehen. Etwas besser erging es "Tomcats". Der US-Klamauk wurde an seinem vierten Wochenende aus dem Zehnerkreis gedrängt und hat bis dato immerhin 425 000 Besucher vermelden können. Der japanische Zeichentrickfilm "Pokemon 3" bekam das abgekühlte, aber noch nicht völlig ausgeheilte "Pokemon"-Fieber zu spüren: Immerhin erst in seiner sechsten Woche fiel der Streifen aus den Top Ten heraus und wurde von bis jetzt 633 000 Kindern gesehen, was mit den Millionenergebnissen der ersten beiden Teile nicht mehr vergleichbar ist.

Die Neustarts
Von sechs Neustartern konnten sich drei in den Top Ten plazieren. "Blow" schnitt am erfolgreichsten ab. Das amerikanische Drama mit Johnny Depp und Franka Potente debutierte auf 253 Leinwänden und wurde von 109 000 Besuchern gesehen, was zum vierten Platz reichte. Wesentlich weniger Interesse weckte die US-Komödie "Männerzirkus" mit Ashley Judd, die in nur einem Kino weniger als "Blow" Premiere feierte, aber nur 49 000 Zuschauer einsammelte und damit Siebte wurde. Einen Rang darunter startete die amerikanische Komödie "Einmal Himmel und zurück". Der Chris Rock-Film konnte in 150 Filmtheatern 41 000 Besucher willkommen heißen. Mit dem elften Platz musste sich die französische Komödie "Just Visiting" zufrieden geben. Der dritte "Zeitritter"-Aufguss konnte aus 129 Kinos 23 000 verkaufte Karten vermelden. In 42 Lichtspielhäusern startete die britische Komödie "Über kurz oder lang". Mit 5700 Zuschauern lief der Alan Rickman-Streifen auf dem 15. Rang ein. Der Dokumentarfilm "Year of the Horse" von Jim Jarmusch stieg mit 3200 Besuchern vor elf Leinwänden auf Platz 20 ein.

Die erfolgreichsten Filme seit Kinostart
In Deutschland ist für Disney die Rechnung aufgegangen: "Pearl Harbor" ist mit inzwischen 4,4 Millionen Besuchern die erfolgreichste Produktion der vergangenen Monate in den Kinos hier zu Lande. Runde vier Millionen Zuschauer haben sich "Die Mumie kehrt zurück" angesehen. "Miss Undercover" konnte 3,2 Millionen verkaufte Karten verbuchen. 2,7 Millionen Besucher sahen jeweils "Chocolat" und "Ein Königreich für ein Lama". Bei 2,3 Millionen Zuschauern liegt "Shrek", dicht gefolgt von "Tomb Raider" mit 2,2 Millionen Besuchern. Erfolgreichste deutsche Produktion ist nun "Der Schuh des Manitu", der nach zehn Tagen bereits über zwei Millionen Zuschauer begrüßen konnte. Bei 1,7 Millionen Zuschauern liegt mit "Mädchen Mädchen!" ein weiterer heimischer Film. "Traffic" haben 1,3 Millionen Besucher angeschaut, und "The Wedding Planer" kommt auf 1,2 Millionen verkaufte Karten. Aus den Kinos verabschiedet hat sich "Das Experiment", der mit 1,5 Millionen Besuchern einen Achtungserfolg - leider nicht mehr - für den deutschen Film herausholen konnte.



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