US-Episoden-Komödie, die besetzt mit und inszeniert von zahlreichen Stars alle möglichen Themen aufgreift, sei es das erste Date, die geheimsten Wünsche, die Familie oder die verhasste Pubertät...
Inhalt
Samantha (Naomi Watts) und Robert (Liev Schreiber) nehmen ihre Elternpflichten so extrem ernst, dass sie beschließen, ihren Sohn zuhause zu unterrichten. Hingebungsvoll scheuen die liebenden Eltern keine Kosten und Mühen, die Highschoolzeit von Kevin durch so wichtige und prägende Dinge wie soziale Erniedrigungen, härtestes Mobbing und Vereinsamung zu dem werden zu lassen, was sie nun einmal für jeden jungen Menschen bedeutet: die unglücklichste Zeit des Lebens! In weiteren derb-humorigen Episoden sind u.a. Kate Winslet, Hugh Jackman, Uma Thurman, Gerard Butler, Halle Berry, Richard Gere und Emma Stone zu sehen...
Credits
Originaltitel: Movie 43
Weitere Titel: Untitled Peter Farrelly/Charles Wessler Project
Sperrfristen für Kritiken sagen ja eigentlich schon alles. Wenn Stars wie Richard Gere sich dringend von ihrer Teilnahme bei einem Projekt zurückziehen wollen, fragt man sich allerdings Folgendes: Hat irgendjemand, der in irgendeiner Form das komplette Drehbuch gelesen hat, danach noch freiwillig die Arbeit an diesem Film aufgenommen?
Movie 43 ist ein Möchtegern-Schocker, der sich allein durch Auftritte von Kate Winslet, Naomi Watts, Uma Thurman und weiteren Stars etwas Mehrwert andichtet. Leider sieht man selten so hochkarätige Stars dermaßen billig daherkommen – billig im Sinne von iieeh, nicht shabby chique. Wer Hollywoodstars widerwärtige Dinge tun sehen will, kommt auf seine Kosten. Für alle anderen: Bloß nicht! Zumindest nicht auf nüchternen Magen. Denn Preteen-Humor wird in diesem Film platter ausgewalzt, als es die Alibi-Sketche auch nur entfernt hergeben. Ein paar lustige Ideen reiten die jeweiligen Regisseure schon nach wenigen Sekunden zu Tode…
Ansonsten zeigt sich trotz der ‚Huch, wie können wir jetzt noch schocken‘-Attitüde der Filmemacher schnell deren Alter: Ironie per se war vielleicht in den 90ern noch en vogue. Dumpfer, selbstzufriedener Zynismus noch nie.
filmfuzzy vom 25.01.2013 as Kino ist ja dafür bekannt, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. So auch ab und zu richtig schräge Filme. Man denke nur ?Kentucky Fried Chicken? oder ?Verrückt nach Mary? oder ?Scary Movie?. Es sind meistens auch die gleichen Regisseure, die, auf manch krummen Einfall kommen. Was aber bei ?Movie 43? als Drehbuch, wenn überhaupt eines vorhanden war, verwendet wurde, das ist die Spitze einer tiefen Kloake. Es geht um zwei überdrehte Teenies, die den lieben langen Tag am PC und im Internet unterwegs sind. Dazu gesellt sich ein völliger Nerd aus der Nachbarschaft, der die beiden kräftig verarscht. Jetzt sinnen die Zwei auf fürchterliche Rache. Sie entwickeln ein Fantasieprodukt und geben es dem Internetjunkie als Tatsache aus. Er soll einen Film finden, der unter dem Titel ?Movie 43? im Netz kursiert. Also macht sich der Freak sofort auf die Suche und er wird fündig mit den abgedrehtesten und skurilsten Produkten. Und diese werden dann dem Filmbesucher als Appetithäppchen serviert. Dazu der Pressetext des Verleihs: Man nehme bewährte Regisseure, stelle ihnen einen brillanten Cast zur Seite, nehme ein paar abgedrehte Scherze, übertrete dabei sämtliche Grenzen jeglicher Art und nehme dann möglichst großen Abstand vom Kunstwerk. MOVIE 43 ist kompromisslose und schräge Comedy - und kein Geringerer als Peter Farrelly von den Farrelly Brüdern (Verrückt nach Mary, Dumm und Dümmer) hatte hier die Finger im Spiel. Gemeinsam mit seinen Regiekollegen schuf er eine der brutalsten, gefährlichsten und respektlosesten Komödien aller Zeiten, die beweist: Hollywoodstars haben einen weitaus derberen Humor, als allgemeinhin angenommen. Umwerfend fies und zum Brüllen komisch. Das ist Fäkalkino in Reinnatur, wobei eine Episode sich nur um Scheiße dreht. Daher mein Fazit: Dieser Film ? drauf geschissen!! Verwunderlich ist nur, dass eine Reihe nahmhafter Hollywoodgrößen diesen Sch? mitgemacht haben. Hier eine kleine Übersicht. Darsteller: Kate Winslet, Hugh Jackman, Uma Thurman, Gerard Butler, Halle Berry, Naomi,Watts, Richard Gere, Emma Stone, Julianne Moore, Liev Schreiber, Kate Bosworth, Elizabeth Banks, Meine Vermutung ? die Gage war in Ordnung und die Story hat man garnicht erwähnt. 94 Minuten ? ein Film für die große Mülltonne. Ab 24. Januar 2013 im KINO.