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Der talentierte Mr. Ripley
Der talentierte Mr. Ripley
© Studiocanal

Kritik: Der talentierte Mr. Ripley (1999)


"Der talentierte Mr. Ripley" ist der neue Film von Anthony Minghella, dem Regisseur, dem wir "Der englische Patient" verdanken. Im Stil der späten 50er-Jahre opulent und zeitgetreu ausgestattet, läuft dieses sehenswerte Epos nun im Wettbewerb der 50. Berliner Filmfestspiele.

Drei talentierte Hauptdarsteller dominieren das brillant erzählte Werk nach dem Bestseller von Patricia Highsmith: Matt Damon spielt den mörderischen Mr. Ripley, einen im Kopf nicht völlig klaren Hochstapler – ein liebenswerter Psychopath, der als Chamäleon aus armem Hause in die Rollen jener Menschen schlüpft, die scheinbar mehr vom Leben haben.

Gwyneth Paltrow und Jude Law sind Damons erste Opfer in dem an pittoresken Schauplätzen gedrehten Psycho-Thriller, der nicht nur musikalisch Anleihen bei Alfred Hitchcock nimmt. Minghellas fabelhafte Inszenierung, die sehenswerten Darsteller (überragend: Philip Seymour Hoffman) und ein erstaunlich origineller Schluss machen den Film zu einem Oscar-Kandidaten.




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