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Kritik: Die Mumie (1999)


Satte 40 Millionen Dollar hat "Die Mumie" in den USA am ersten Wochenende eingespielt – dabei ist dieser an einen 67 Jahre alten Horrorklassiker mit Boris Karloff angelehnte Film eher Lachnummer als Gruselstreifen: Alle paar Sekunden zündet das effektlastige Popcorn-Spektakel einen neuen Gag.
"Indiana Jones" läßt grüßen: Drehbuchautor und Regisseur Stephen Sommers ("Octalus") hat eine action-geladene Abenteuerkomödie abgeliefert – vollgepackt mit spektakulären Effekten, die jedoch stets als solche zu erkennen sind. In Sachen Story und Figuren zeigt der Film indes ganz arge Defizite: Das Schicksal der Figuren läßt uns völlig kalt, obwohl sich die von Brendan Fraser ("George, der aus dem Dschungel kam") angeführte Abenteurertruppe wacker schlägt.
Tatsächlich ist "Die Mumie" eben gar kein richtiger Kinofilm, sondern ein "Ride" in einem Vergnügungspark: eine nicht ernstgemeinte cineastische Achterbahn mit enormem Bodycount, rassistischen Klischees und widerlichen Stereotypen, und dennoch irgendwie – solange man in Bewegung ist – ein Heidenspaß für Jung und Alt.
Am Ende jedoch geht's einem wie bei einer echten Achterbahn, und man verläßt den Kinosessel mit einem flauen Gefühl im Magen. Dagegen hilft nur nochmal fahren: "Die Mumie 2" ist schon in Planung.





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