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American Pie - Wie ein heißer Apfelkuchen
American Pie - Wie ein heißer Apfelkuchen
© Constantin Film

American Pie - Wie ein heißer Apfelkuchen (1999)

American Pie

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.1 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 7 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Dem jungen Jim fehlt es eigentlich an nichts: Er ist gesund, sein Zuhause ist friedvoll und harmonisch - nur das Eine bereitet ihm schlaflose Nächte: Er ist noch Jungfrau. Als er von seinen Eltern dabei erwischt wird, wie er sich über einen verschlüsselten Sender Pornofilme anschaut, wird seine Verzweiflung noch übertrumpft. Denn die aufklärungshungrigen Eltern, allen voran sein engagierter Vater, machen jede in Jim aufkeimende, sexuelle Phantasie wieder zunichte. Hinzu kommt noch die miserable Lage in der Schule - nicht nur die Noten sorgen hier für Enttäuschungen. Da ist zum Beispiel die hübsche Ausstausch-Schülerin Nadia, bei der es sich Jim gehörig verschanzt. Und auch seine Verabredung mit Michelle, einem Bandmitglied, die sehr gut Flöte spielen kann, wird zum Disaster. Jims Kollegen geht es da nicht viel anders: Kevin`s größter Wunsch ist es, seine Freundin Vicky zu beglücken; und eine sogenannte Sex-Bibel soll ihm da den Weg ebnen. Währenddessen versucht Oz, der Schulcasanova, bei der schwer zu überzeugenden Heather zu landen. Am Ende beschließen die High-School-Freunde endlich zu handeln - der Abschlussball soll der Ort sein, an dem sie ihre "Unschuld" verlieren. Doch, von den Hormonen geleitet, sind ihre Versuche ganz und gar zum Scheitern verurteilt...

Filmkritik

Dagegen wirkt sogar "Verrückt nach Mary" zahm: "American Pie", Paul Weitz' Regiedebüt, handelt von unkonventionellen Onaniermethoden und den damit einhergehenden Körperflüssigkeiten. Genau: Es geht um Sex, Hormone, Pubertät. Die fulminante Anhäufung von aberwitzigen Geschmacklosigkeiten ist jedoch höchstens auf den ersten Blick die Attraktion dieser respektlos-derben Teenager-Komödie. Der Film, der garantiert nicht an den Intellekt der Zuschauer zu appellieren trachtet, ist nicht zuletzt deshalb zum Brüllen komisch, weil er viel Sympathie für seine Charaktere hegt.
Als Ode an die Schadenfreude konzipiert, erinnert die rasante Sex-Klamotte schon ein wenig an das gute alte "Eis am Stil": Der Feldzug zum Verlust ihrer Jungfräulichkeit führt unsere Helden pointenreich von einem Fettnäpfchen zum nächsten. Die Charaktere und die ihnen widerfahrenden Peinlichkeiten aber stammen aus den Neunzigern – so wirkt der Film trotz allem überhaupt nicht angestaubt.
Wäre "American Pie" nur eine simple Gag-Parade – man würde an dem Streifen rasch die Lust verlieren. Zum Glück aber gelang es seinen Machern, den cineastischen Exkurs ins endlos Pubertäre mit einer ansehnlichen Story zu versetzen. Ja, in der Tat: Der Streifen nimmt die Nöte seiner Charaktere ernst. Zwar lachen wir über die Unzulänglichkeiten der hormongeplagten Helden, doch gleichzeitig sympathisieren wir mit ihnen. Sie wissen halt nicht, was sie tun – wussten wir's damals vielleicht besser?




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Land: USA
Jahr: 1999
Genre: Komödie
Länge: 95 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 06.01.2000
Regie: Paul Weitz, Chris Weitz
Darsteller: Jason Biggs, Chris Klein, Thomas Ian Nicholas
Verleih: Constantin Film

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