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Lebenszeichen- Proof of Life (2000)

Proof of Life

Peter Bowman, amerikanischer Ingenieur in einem lateinamerikanischen Staat, wird entführt:für 3 Millionen Dollar Lösegeld. Seine Frau Alice versucht alles, um ihn zu befreien...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Peter Bowman, amerikanischer Ingenieur in einem lateinamerikanischen Staat, wird entführt:für 3 Millionen Dollar Lösegeld. Seine Frau Alice versucht alles, um ihn zu befreien- obwohl Peters Arbeitgeber und die Versicherungsfirmen sie im Stich lassen. Terry Thorne, Experte für Entführungsfälle, wird zu ihrer einzigen Hoffnung. Während die beiden gemeinsam für Peters Freiheit kämpfen, und dabei die höchsten Risiken eingehen, entwickeln sie Gefühle füreinander...

Filmkritik

Es gibt viele Gründe sich „Lebenszeichen – Proof of Life“ anzu-schauen, aber der erste ist Russell Crowe! Allein seine Anwesenheit ist Argument genug für einen Kinobesuch. Nach „Insider“ und „Gla-diator“ (jeweils Oscar-Nominiert!) mimt er nun in „Lebenszeichen“ ei-nen Spezialisten für Entführungen und Geiselnahmen. Dabei gelingt ihm hervorragend die differenzierte Darstellung eines vom Leben enttäuschten Helden.

An seiner Seite spielt, als Ehefrau des Entführungsopfers, Meg Ry-an. Haupsächlich bekannt als nettes Mädchen aus diversen Komödi-en, beeindruckt sie hier in einer dramatischen Rolle zwischen Hoff-nung und Verzweiflung. Zwei bessere Hauptdarsteller hätte Regis-seur Taylor Hackford nicht finden können.

Die Geschichte beginnt zunächst etwas zäh, der Re-gisseur nimmt sich hier genügend Zeit zur Einfüh-rung der Charaktere. Doch nach der Geiselnahme steigt die Spannungskurve fast unaufhörlich bis zum Schluss. Der Zuschauer gerät dermaßen in den Sog der Ge-schichte, das 135 Minuten wie im Flug verge-hen. Vor allem die Psy-choduelle zwischen dem Spe-zialisten und den Geiselnehmern zerren an den Ner-ven. Im Laufe der Zeit entwickelt sich der Film dabei vom Drama zum Psycho- und zuletzt zum Action-thriller.

Neben dem Regisseur und den Darstellern verdankt der Film seine Qualität vor allem zwei Männern: Ei-nerseits dem Kameramann Sla-womir Idziak („Gattaca“) und seinen phantastischen Bildern, ande-rerseits dem Komponisten Danny Elfmann („Sleepy Hollow“), dessen Musik es gelingt, sowohl die Spannung als auch die Action bis zum Siedepunkt zu steigern.





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Land: USA
Jahr: 2000
Genre: Drama
Länge: 135 Minuten
Kinostart: 22.03.2001
Regie: Taylor Hackford
Darsteller: Vicky Hernandez, Russell Crowe, Norma Martinez
Verleih: Tobis Film

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