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Kritik: Passwort: Swordfish (2001)


Gerade als der Anfang zu langweilig wird und man wirklich genug von Travoltas Gesabbel hat, macht der Film eine überraschende Wende. Davon gibt es einige im Film, und das zählt zu den positivsten Dingen, die man über ihn sagen kann. Denn ein Effekt à la "Matrix" macht noch keinen guten Film. Ein paar wichtige Dinge hat man diesmal offensichtlich vergessen: Zu einem guten Film gehört zum Beispiel eine interessante Geschichte. Und auch ein guter Stunt braucht immer noch eine entsprechende Handlung, damit er funktioniert. Das Prinzip der Logik kann man schon mal außer Kraft setzen (Glück gehabt, Swordfish!), aber plausible Charaktere sind dagegen ein unbedingtes Muss. Damit ist sicherlich nicht die Vater-Tochter-Geschichte gemeint, die dem Helden Stanley den nötigen Antrieb fürs Mitmachen geben soll. Wenn man das Argument zehnmal wiederholt, wird es übrigens auch nicht besser. Plausible Charaktere haben ein Minenspiel, auch wenn sie der "Böse" sind, Herr Travolta. Und: Hacker sehen in den seltensten Fällen aus wie Dressman. Aber es war natürlich klar, dass Hollywood das nicht interessiert. Und sicherlich: Es ist immer schwierig, Handlungen am Computer im Film darzustellen - aber es wird nicht besser, wenn man statt einem zehn Monitore hinstellt. Dafür ist der manische Vinnie Jones dabei, und er tut das, was er am Besten tut: Den Mund halten und aussehen, als würde er jeden sofort verprügeln. Und: Halle Berry gibt sich sehr freizügig, falls das für den einen oder anderen ein Argument sein sollte, ins Kino zu gehen. Tatsächlich kann man mit einer Tüte Popcorn neben sich durchaus Spaß bei diesem Film haben. Mehr sollte man aber auch nicht erwarten.





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