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Ab durch die Hecke (2006)

Over the Hedge

Animationsabenteuer von den "Madagascar" und "Shrek" Machern: Hungrige Tiere fallen in die Vorstadt ein...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5.0 / 5

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Unglaublich! Da gönnt man sich mal kurz für ein paar Monate seinen wohlverdienten Winterschlaf, und schon fehlt der halbe Wald. Stattdessen steht dort jetzt eine Vorstadtsiedlung. Wie bitte? Verne, die Schildkröte, Hammy, das Eichhörnchen, und Stella, das Stinktier, staunen nicht schlecht, als sie sich den Schlaf aus den Augen reiben. Wo gibt's jetzt bloß das leckere Futter?
Da kommt Richie, der Waschbär gerade recht. Er verspricht der verdutzten Rasselbande das Paradies auf Erden - gleich dort drüben in der Siedlung. Sein Plan: Nur mal kurz durch die Hecke schlawinern und schwupps, sind die Backen voll und die Bäuche ebenso.
Dass er mit Vincent, dem großen Bären, noch eine Rechnung offen hat, verschweigt er. Alle sind hellauf begeistert, bis auf Verne, der seiner neuen Nachbarschaft mehr als skeptisch gegenübersteht. Irgendetwas stinkt doch da?! Doch erst kommt das Fressen, dann die Vorsicht, und so ziehen sie mit ihren Freunden in ein Abenteuer, das keiner so schnell vergessen wird.

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Ab durch die HeckePhoto Credit: Courtesy of...L.L.CAb durch die HeckePhoto Credit: Courtesy of...L.L.CAb durch die HeckePhoto Credit: Courtesy of...L.L.CAb durch die HeckePhoto Credit: Courtesy of...L.L.C


Filmkritik

Trickreicher Futterklau Im Animationsspektakel "Ab durch die Hecke" frisst sich eine hungrige Horde Tiere durch die prall gefüllten Kühlschränke der amerikanischen Konsumgesellschaft. Das Ergebnis: Ein kurzweiliger Leckerbissen der besonderen Art. Als die Schildkröte Verne aus dem Winterschlaf erwacht, hat sich im Wald etwas verändert: Eine schier endlose Hecke durchzieht das grüne Dickicht. Dahinter offenbart sich, man höre und staune, eine kleine Menschensiedlung. Während Verne und seine Familie über das vermeintliche Naturwunder staunen, hat Waschbär RJ ganz andere Probleme. Der große Braunbär Vincent hat ihn beim Klauen erwischt, und als er Vincents gesamte Essensvorräte durch ein dummen Ausrutscher vernichtet, gibt ihm der zentnerschwere Bär ein Ultimatum von wenigen Stunden, um das Missgeschick auszubügeln. Vincents Drohungen im Ohr, überredet Verne seine hungrige Freunde zu einem Erkundungstrip ins Ungewisse, um in der üppig ausgestatteten Wohnsiedlung auf Essensklau zu gehen. Doch damit halst er sich nur neue Probleme auf. Nach vier Jahren intensiver Arbeit präsentiert das dreihundert Mann starke Team von "Madagascar" und "Shrek" unter der künstlerischen Leitung von Tim Johnson und Karey Kirkpatrick das jüngste Familienspektakel aus der DreamWorks Trickfilmschmiede. Das Grundkonzept ist dabei alles andere als neu: CGI-Zeichnungen nach Kindchen-Schema, große Augen, dicke Backen, Babyspeck. Dazu familiengerecht verpackte Dialoge, und wenn ein Gag gezündet hat, wird gleich der nächste nachgeschoben. Populäre Synchrondarsteller flankieren die mediale Marketingmaschine: In diesem Fall waren es schillernde Auftritte von Bruce Willis, Nick Nolte, Avril Lavigne und William Shatner bei den Filmfestspielen in Cannes. So weit so gut, doch um sich von anderen CGI-Filmen zu unterscheiden, bedarf es immer eines Novums. Dafür hat Filmmogul Jeffrey Katzenberg gesorgt: Vertraute man in der Vergangenheit eher auf bunte Phantasiewelten, brachte man diesmal eine Menschensiedlung ins Spiel, die sich recht stark an der Realität orientiert - und dazu eine digitale Bildästhetik, die in einem bislang einzigartigen Maße photorealistisch ist. Fürs Auge gibt es also neue CGI-Eindrücke, während die Dialoge ganz konventionell Werte wie Freundschaft und Familie preisen. Die deutschen Synchronstimmen Jeanette Biedermann und Götz Otto interpretieren die Geschichte als "Parabel auf die Wegwerfgesellschaft" - zumindest ein satirischer Blick auf das Leben in einer amerikanischen Vorstadt ist offensichtlich. Das Konzept geht auf: Ein Familienspaß mit den Elementen einer Slapstick-Comedy, deren Witze zwar nicht im Gedächtnis nachhallen, aber für die Dauer von 80 Minuten bestens funktionieren. Spaß und Kurzweil garantiert.




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Land: USA
Jahr: 2006
Genre: Animation
Länge: 87 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 06.07.2006
Regie: Tim Johnson, Karey Kirkpatrick
Darsteller: Bruce Willis, Garry Shandling, Steve Carell
Verleih: United International Pictures

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