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Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
© Wild Bunch

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (2014)

Hector and the Search for Happiness

Deutsche Komödie: Der in London praktizierende Psychiater Hector verlässt zum ersten Mal in seinem Leben seinen Alltagstrott und begibt sich auf eine Weltreise auf der Suche nach dem Glück.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.2 / 5

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Das Leben des Londoner Psychiaters Hector (Simon Pegg) besteht aus immer gleichen Routinen und so gefällt es ihm. Seine Freundin Clara (Rosamunde Pike) bindet Hector die Krawatte, wenn er in seine gutgehende Praxis geht. Viele Patienten kommen bereits seit Jahren zu ihm, seine Honorare sind ebenso lange konstant. Ihre Geschichten findet er zwar oft langweilig, aber wenn er nicht gerade heimlich Bildchen kritzelt, hört er trotzdem gerne zu. Als ihm seine in die Zukunft sehende Patientin Anjali (Veronica Ferres) eine große Reise voraussagt, hält Hector dies zuerst für die Hirngespinste der flippigen Hippie-Frau. Doch dann dämmert ihm, dass er seinen Patienten zwar ein guter Zuhörer sein mag. Aber wie soll er sie wirklich zum Glück führen, wenn er selbst maximal das Gefühl der Zufriedenheit kennt? So begibt Hector sich tatsächlich auf einen Trip, der ihn von Shanghai über Afrika nach Los Angeles führt...

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Filme mit auffällig langen Titeln von Menschen, die einem bedrückDeend eintönigen Leben entrinnen und sich auf eine große Reise begeben, haben zur Zeit gerade Hochkonjunktur. Am Anfang des Jahres kam Ben Stillers Remake einer alten Hollywood-Komödie mit dem Titel "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" ins Kino. Handlung: Die graue Büromaus Walter Mitty begibt sich auf eine wilde Abenteuerreise und entdeckt am Ende seinen eigenen Wert. Noch wüster wurde es mit der schwedischen Bestseller-Verfilmung "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Handlung: Zu seinem einhundertsten Geburtstag macht sich ein Alter im wahrsten Sinne des Wortes auf die Puschen und entdeckt ferne Länder und seine alte Liebe zu Sprengstoff. Jetzt folgt mit "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" eine Literaturverfilmung als deutsche Produktion mit einem britischem Regisseur und überwiegend britischen Darstellern.

Der Hauptdarsteller Simon Pegg ("Shaun of the Dead", 2004) vermag mit seiner Aura des schrägen Langeweilers den gesamten Film zu tragen. Seine trockene Schrulligkeit trägt viel dazu bei, dass diese Selbstfindungskomödie trotz starker Klischee-Lastigkeit ziemlich gut funktioniert. Wenn Hector sich auf seiner Reise stets neue Weisheiten in Bezug auf das Glück notiert, so schwankt deren Inhalt zwar zwischen unerträglichen Plattitüden und tatsächlich nicht unklugen Erkenntnissen. Aber in jedem Fall macht Pegg als Hector dazu ein derart verzückt-verkorkstes Gesicht, dass man über so manchen Unsinn gerne hinwegsieht. Hinzu kommt, dass die Handlung trotz ihrer starken Formelhaftigkeit immer wieder unerwartete Haken schlägt. So lernt Hector auf seiner Reise durch die Welt nicht nur vom guten Essen in einem Luxushotel bis zum sozialen Engagement im afrikanischen Nirgendwo die verschiedensten Formen von Glück kennen. Hector stößt auch immer wieder auf Leid und gerät sogar in Lebensgefahr. - Die letztendliche Moral der Geschichte ist zwar sehr wertkonservativ, aber wirklich verkehrt ist sie deshalb trotzdem nicht.

Fazit: Diese Feelgood-Komödie gefällt trotz ihrer starker Formelhaftigkeit aufgrund ihres trockenen britischen Humors und des schrulligen Hautdarstellers.




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Land: Deutschland
Jahr: 2014
Genre: Drama
Länge: 119 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 14.08.2014
Regie: Peter Chelsom
Darsteller: Rosamund Pike als Clara, Toni Collette als Agnes, Simon Pegg als Hector
Verleih: Wild Bunch

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