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Beautiful Disaster (2023)

Liebeskomödie: Eine Studienanfängerin lernt einen Kommilitonen kennen, der sich im Untergrund MMA-Kämpfe liefert.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmiggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmiggutweltklasse 3.7 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 79 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Die junge Abby Abernathy (Virginia Gardner) entflieht den Problemen mit ihrem Vater Mick (Brian Austin Green) in Las Vegas, um die Uni zu besuchen. Dort begegnet sie Travis (Dylan Sprouse), dem Cousin von Shepley (Austin North), der wiederum der neue Freund ihrer besten Freundin America (Libe Barer) ist. Zwischen Abby und Travis sprühen von Anfang an die Funken – was Abby aber nicht zugeben will. Stattdessen verabredet sie sich mit dem Medizinstudenten Parker (Neil Bishop).

Als sie eine Wette verliert, muss Abby für einen Monat zu Travis in dessen Zimmer einziehen. So kommen sich die beiden schließlich doch noch näher. Dann erfährt Abby jedoch, dass Mick in der Klemme steckt und ihre Hilfe braucht.

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"Beautiful Disaster": Coming of Age mit reichlich Slapstick

"Beautiful Disaster" basiert auf dem gleichnamigen Young-Adult-Roman von Jamie McGuire aus dem Jahr 2011, der noch in weiteren Bänden fortgeführt wurde. Das Potenzial, den Film zu einer Reihe auszubauen, ist somit vorhanden. In Szene gesetzt wurde das Werk von Roger Kumble, der 1999 mit seinem Debüt "Eiskalte Engel" ein stilprägendes Jugenddrama geschrieben und auf die Leinwand gebracht hat, sich 2020 als Regisseur von "After Truth" aber auch schon in deutlich seichteren und weniger ambitionierten Gefilden zurechtfinden musste.

Rettender Humor

Die (einzige) Stärke von "After Truth" bringt Kumble nun wiederum auch in "Beautiful Disaster" ein – nämlich die spürbare Freude an Slapstick-Einlagen und überdrehten Witzen. Ex-Kinderstar Dylan Sprouse (bekannt aus der Disney-Channel-Serie "Hotel Zack & Cody"), der bereits in "After Truth" auftrat und dort für die lustigsten Momente sorgte, und Virginia Gardner ("Marvel's Runaways") liefern sich hier zunächst etliche Duelle im Dialog-Ping-Pong, ehe die körperliche Anziehung zwischen den Hauptfiguren Travis und Abby in ebenso verspielter und übermütiger Weise dargeboten wird.

Während etwa die fragwürdige Vorstellung von Männlichkeit, bei der uns Prügeleien und Machogehabe als sexy verkauft werden, ziemlich abstoßend ist, funktioniert der Hang zur Albernheit zuweilen überraschend gut – nicht zuletzt dank des Comedy-Talents von Sprouse und Gardner.

Crime-Action in Las Vegas

Insbesondere im finalen Drittel wird die Absurdität der Geschichte endgültig auf die Spitze getrieben, wenn Abby ihrem Dad zu Hilfe eilen muss. Was dem Film indes neben seinem Humor ein bisschen hilft, ist die Besetzung der Nebenparts mit einstigen Teen-Idolen wie Brian Austin Green ("Beverly Hills, 90210") oder Autumn Reeser ("O.C., California") – wenngleich deren Rollen eher undankbar ausfallen.

Fazit: Ein ziemlich wilder Mix aus Romantik, softer Erotik, Action und Casino-Krimi. Nicht wirklich stimmig – aber immerhin voller Spielfreude und Humor.




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Besetzung & Crew von "Beautiful Disaster"

Land: USA
Jahr: 2023
Genre: Drama, Romantik
Länge: 105 Minuten
Kinostart: 06.04.2023
Regie: Roger Kumble
Darsteller: Ginny Gardner als Abby Abernathy, Dylan Sprouse als Travis Maddox, Autumn Reeser als Professor Felder, Brian Austin Green als Mick Abernathy, Michael Cudlitz als Jim Maddox
Kamera: Joshua Reis
Verleih: Leonine Distribution

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