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Project Almanac (2014)

Almanac

Zeitreise-Science-Fiction: David baut die von seinem Vater begonnene Zeitmaschine zu Ende und kommt auf den Geschmack der Reisen durch Raum und Zeit. Mit tragischen Folgen.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.5 / 5

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David (Jonny Weston) ist ein intelligenter Teenager, der vor allem eines im Kopf hat: Naturwissenschaften und Technik. Eines Tages entdeckt er, dass sein verstorbener Vater an einem bahnbrechenden Projekt gearbeitet hat: einer neuartigen Zeitmaschine. Gemeinsam mit seinen Freunden setzt er nun alles daran, das Projekt zu Ende zu führen. Und der kurze Zeit später durchgeführte Test funktioniert: Es gelingt den Nerd-Freunden, einige Tage zurück in die Vergangenheit zu reisen. Bald kommt die Truppe auf den Geschmack und unternimmt immer gefährlicherer, waghalsigere Zeitreisen. Doch es kommt schon bald zur Katastrophe: um dem Mädchen seiner Träume seine Gefühle zu offenbaren, riskiert David auf eigene Faust einen besonders heiklen Trip durch die Zeiten. Dieser verändert schließlich seine komplette Welt von Grund auf.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse2 / 5

"Project Almanac" verbindet Sci-Fi mit Thriller- und Found-Footage-Elementen, das alles hübsch aufpoliert für eine junge, Blockbuster-affine Zielgruppe. Da verwundert es nicht, dass die treibende Kraft hinter diesem Film "Transformers"-Regisseur Michael Bay ist, der von der Story sofort hellauf begeistert war. Regie führte der weitgehend unbekannte Dean Israelite, der bisher vor allem durch sein Kurzfilm-Drama "Acholiland" von 2009 in Erscheinung trat. "Project Almanac" ist ein Film, der sich fast ausschließlich aus geklauten Ideen und Konzepten anderer Filme zusammensetzt und dessen wirrer, unausgegorener Genre-Mix auf Dauer ebenso nervt wie der unruhige, nervöse Wackelkamera-Stil.

Regisseur Israelite und Produzent Bay setzen ihren Film fast ausschließlich dreist aus Versatzstücken und Erfolgsformeln bekannter und erfolgreicher Genre-Klassiker um: vom nervösen Found-Footage-Handkamera-Stil etwa eines "Cloverfield" über die klassische Zeitreise-Thematik des unerreichten "Zurück in die Zukunft" bis hin zum "Jugendliche-entdecken-außergewöhnliche-Fähigkeiten"-Element von "Chronicle - Wozu bist du fähig". Mit eigenen, neuen Ansätzen kann "Project Almanac" leider nicht punkten. Alles hat man schon mal gesehen, nur wesentlich besser und packender umgesetzt. Aber zugegeben: in der ersten Dreiviertelstunde machen die immer häufiger auftretenden Zeitreisen noch großen Spaß und sorgen für Abwechslung im Kino-Sessel.

Da reisen die hochintelligenten Teenager quer durch Raum und Zeit, um z.B. Schul-Prüfungen erfolgreich zu durchlaufen, sich zu riesigen Sport-Veranstaltungen zu "beamen", die wildesten Partys zu feiern oder sogar um im Lotto das ganz große Geld abzusahnen. Hier zeigt der Film ein hohes Maß an Ideenreichtum und inhaltlicher Verspieltheit. Großes Manko jedoch: die oft unfreiwillig komisch wirkenden schauspielerischen Darbietungen der nicht selten hölzern und ausdruckslos agierenden Jung-Darsteller und der fahrige Handkamera-Stil, der zu viel Unruhe in die Inszenierung bringt und auf Dauer gehörig auf die Nerven geht. Alles in allem lohnt sich das Kino-Ticket für diese mit Gewalt auf modern und hip getrimmte Genre-Mischung daher nur bedingt.

Fazit: Fahrig inszenierte, unausgegorene Genre-Mixtur mit ein paar guten Einfällen aber auch einer viel zu hektischen Handkamera, die den Filmgenuss merklich trübt.




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Land: USA
Jahr: 2014
Genre: Fantasy, Teeniefilm
Länge: 106 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 05.03.2015
Regie: Dean Israelite
Darsteller: Amy Landecker als Kathy, Sofia Black-D'Elia, Ginny Gardner als Christina
Verleih: Paramount Pictures Germany

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