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Pitch Perfect 2
Pitch Perfect 2
© Universal Pictures International Germany

Kritik: Pitch Perfect 2 (2015)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5

Der erste "Pitch-Perfect"-Film unter der Regie von Jason Moore sorgte 2012 für eine kleine Sensation: Die Komödie wurde trotz des relativ geringen Budgets und eines konventionellen Plots ein Publikumserfolg und konnte auch viele Kritiker überzeugen. Neben den mitreißenden Coversongs im A-cappella-Stil waren es vor allem die tollen Schauspielerinnen, die "Pitch Perfect" zu einem Vergnügen machten.

Die Fortsetzung, die diesmal von Elizabeth Banks inszeniert wurde, knüpft nun nicht bloß inhaltlich an den Vorgängerfilm an, sondern bleibt auch sonst in jeder Hinsicht dessen Erfolgsrezept treu. So gibt es jede Menge neue Songs, einen neuen großen Konkurrenten in Form einer deutschen(!) A-cappella-Gruppe und natürlich reichlich derbe Gags. Im Gegensatz zum ersten Teil mag diese Mischung allerdings nicht mehr ganz so gut zünden, der Überraschungseffekt ist verpufft und Fans der Reihe werden bereits wissen, was sie hier erwartet.

"Pitch Perfect 2" ist keinesfalls ein vollkommen misslungener Film, aber alles in allem wirkt die Komödie doch reichlich uninspiriert und beweist leider keinerlei künstlerischen Wagemut. So werden die Stärken des originalen "Pitch Perfect" wie etwa die komische Rebel Wilson im Nachfolger allzu bemüht und berechnend eingesetzt, während die Schwächen, die auch schon Jason Moores Film plagten, noch deutlicher auffallen: Die Charakterentwicklung scheint vollkommen zum Erliegen gekommen zu sein und die dünne Geschichte dient lediglich als Aufhänger für eine durchaus gelungene musikalische Nummernrevue.

Fazit: Der Nachfolger zum Überraschungshit "Pitch Perfect" hält am Erfolgsrezept des ersten Teils fest. Das Ergebnis ist eine uninspirierte und allzu berechnende Komödie, die trotz guter Darstellerinnen und einem gelungenen Soundtrack deutlich schwächelt.





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