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Happy Death Day 2U
Happy Death Day 2U
© Universal Pictures International

Kritik: Happy Death Day 2U (2019)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Nachdem sich "Happy Death Day" als wilder Mix aus "… und täglich grüßt das Murmeltier" (1993) und "Scream" (1996) im Jahre 2017 zu einem kleinen Hit entwickelte, folgt nun mit "Happy Death Day 2U" die Fortsetzung. Christopher Landon – der Regisseur von Teil 1 – hat diesmal auch das Skript verfasst und setzt dabei noch weniger als der Vorgänger auf Horror, sondern vielmehr auf die Science-Fiction- und Comedy-Aspekte der Geschichte. Sein Werk erinnert an Eighties-Knüller wie "L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn" (1985) oder "Zurück in die Zukunft II" (1989). Die Frage, wer sich hinter der Babyface-Maske verbirgt, tritt hier in den Hintergrund; stattdessen geht es in spaßiger Nonsens-Manier um eine Maschine, die als Ursache für die Zeitschleife des ersten Teils eingeführt wird und obendrein für einen Sprung in eine andere Dimension sorgt.

Der Film wartet mit diversen ziemlich quatschigen Gags und Ideen auf – etwa wenn sich die Protagonistin Tree im Bikini aus einem Flugzeug fallen lässt, um zur Abwechslung mal nicht im Laufe ihres sich immer wieder wiederholenden Schreckens(geburts-)tages erstechen zu lassen. Auch die CGI-Effekte vermögen nicht durchweg zu überzeugen. Jedoch verfügt "Happy Death Day 2U" über die gleichen Stärken, die auch Teil 1 zu einem kurzweiligen Kino-Vergnügen machten: Das Skript bietet zahlreiche witzige one-liner und Dialoge, die Inszenierung hat Tempo – und die zum Einsatz kommende Musik (zum Beispiel der Song "Hard Times" von Paramore) ist gut gewählt.

Zudem sind die Figuren zwar fraglos stereotyp gezeichnet, aber auf sympathische Weise skurril. Jessica Rothe erweist sich in der zentralen Rolle erneut als Energiebündel – egal, ob Tree gerade stinkwütend über den Campus fegt oder emotionale Momente mit ihren Eltern oder ihrem love interest Carter erlebt. In den Nebenparts wird ebenso mit großer Spielfreude agiert.

Fazit: Eine amüsante Mischung aus College-Komödie und bewusst albernem Science-Fiction-Abenteuer, die vom Charisma der Hauptdarstellerin Jessica Rothe profitiert.




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