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Robert Pattinson
Robert Pattinson
© BANG Showbiz

Pattinson stritt mit Adele

Über Karrieretips und Ruhm

Der Schauspieler plaudert in einem kanadischen TV-Interview über das Ende der "Twilight"-Reihe, Karrierepläne, "The Dark Knight" - und einen seltsamen Streit mit der Sängerin Adele

Robert Pattinson verriet dem CBC-Moderator George Stroumboulopoulos am vergangenen Donnerstag, dass er es nicht bewusst daruf angelegt habe, nach dem Ende von "Twilight" die Hauptrolle in einem gewagten Thriller wie "Cosmopolis" anzunehmen: "Das war überhaupt nicht Teil des Plans. Ich habe einfach gedacht, dass ich überall übersättigt war, ich wollte winzig kleine Rollen oder gar keine. Ich habe diese Rolle drei Wochen vor dem Ende des letzten 'Twilight'-Films bekommen und da war ich gerade sehr sehr entschlossen, Ensemblefilme oder irgendwas Kleines zu finden, so dass ich nicht ständig präsent bin und jeden nerve. Und dann kam dieser Film."
Außerdem gab er kund, dass es ihm trotz seines Ruhms nicht unbedingt schwerer falle, normal auf Menschen zuzugehen - mal abgesehen von der Sängerin Adele, mit der er in einen Streit geriet: "Ich erinnere mich, dass ich vorher auch schon ziemlich ähnlich war. Ich war zum Beispiel einer dieser Menschen, die es nicht abwarten konnten, zu einer Party zu gehen. Und dann stehe ich einfach mit dem Leuten, mit denen ich gekommen bin, in einer Ecke rum und weigere mich, anzuerkennen, dass andere da sind. Also von daher fehlt mir nichts. Und man hat diese Art von Fantasien - dass ich, wenn ich nicht berühmt wäre, immer all diese Zufallsbegegnungen auf der Straße hätte. Aber man trifft keine Leute auf der Straße. Meistens versucht man, alle zu vermeiden - sogar, wenn man nicht berühmt ist. Tatsächlich hatte ich diesen Streit mit Adele, über was vermutlich das Lächerlichste ist, was ich je gesagt habe. Ich sagte 'Weißt Du, du kannst wirklich versuchen, es zu schaffen.' Und sie sagte 'Dir ist schon klar, dass ich die finanzell erfolgreichste weibliche Künstlerin aller Zeiten bin?' Und ich hab mich aus irgendeinem Grund dazu entschlossen mit ihr [über Berühmtheit] zu streiten. Als ich [am nächsten Morgen] aufgewacht bin, hab ich jedes Wort sehr sehr bereut."
Pattinson verriet dem Morderator auch, dass er nicht unbedingt befürchtet, dass seine Karriere nach "Twilight" absinkt. Er würde gerne weiterhin Projekte wie "Cosmopolis" drehen, ist sich aber nicht sicher, ob er damit dauerhaft Erfolg haben könnte.
"Das einzige, was ich darüber jemals gedacht habe, war der Gedanke, dass ich nicht wollte, dass jemand meint, ich wäre von irgendwas gefangen. Und ich weiß nicht, ob das jemand - oder die Öffentlichkeit - über 'Twilight' denkt, aber man wird so oft gefragt 'Oh, machst Du Dir Sorgen, auf die Rolle festgelegt zu werden?' Ich mache mir nur Sorgen, dass die Leute sowas sagen wie 'Was ist aus dem eigentlich geworden?' Außerdem denke ich, man will irgendwas zumindest halbwegs Lohnenswertes mit der Position, die man durch Glück erhalten hat, machen - anstatt einfach dasselbe so lange wie möglich auszudehnen. Ich hatte nicht sehr viel Angst davor, dass alles vorbeigeht. Wenn ich irgendwie eine Karriere aufrecht erhalten könnte, in der ich Filme wie 'Cosmopolis' machen kann, dann wäre das wunderbar, weil nicht viele in dieser Art gedreht werden. Weißt du, ich dachte zum Beispiel immer, dass nach 'The Dark Knight', der Tonnen von Geld eingebracht hat, und Heath [Ledger] machte etwas außerhalb --- Und die Leute verstehen, was er spielt. Es ist nicht so, dass er etwas völlig Verrücktes macht, aber es ist ein wenig außerhalb der eingefahrenen Bahnen, an die die Leute gewöhnt sind. Und ich dachte wirklich, das würde die Art, in der Big Budget-Filme gedreht werden, völlig ändern. Aber das war überhaupt nicht der Fall. Wenn jeder einzelne Schauspieler keine Angst davor hätte, etwas leicht Abstraktes zu spielen und sie sich nicht darum sorgen würden, dass ihr Film jede Menge Geld macht, dann würde sich die Industrie irgendwann ändern.
Gefragt, ob er in seiner Position nicht in der Lage sei, ständig Indiefilme zu drehen, antwortete er: "Ich denke, man kann das einmal machen. Ich weiß nicht, wie oft. [Lachend] Ich versuche verzweifelt, jetzt einen Superheldenfilm zu bekommen."



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