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Andrew Garfield
Andrew Garfield
© BANG Showbiz

Andrew Garfield wünscht sich Latino-Spider-Man

Miles Morales soll Peter Parker ersetzen

Andrew Garfield (The Amazing Spider-Man 2) will Peter Parker mit Miles Morales ersetzen. Seiner Meinung nach wäre es ein "wichtiger Zug" für den Superhelden, dem dunkelhäutigen Latino, der 2011 das Spinnenkostüm von Peter Parker übernahm, "das Zepter zu übergeben". Morales tauchte als Spider-Man in der "Ultimate Spider-Man"-Comicreihe (2011) auf, die nach dem Tod von Peter Parker spielt. Die Reaktionen waren zunächst gemischt: Stan Lee zeigte sich enthusiastisch, einige Fans warfen Marvel übermäßige "politische Korrektheit" vor, was Chefredakteur Axel Alonso entschieden von sich wies.
Garfield beschrieb Comic Book Resources seine Wünsche für Spider-Mans Zufkunft: "Miles Morales war ein großer Augenblick in dem Comicleben dieses Charakters. Und ich glaube, dass wir das tun können. Es ist etwas, das ich wirklich gerne ausprobieren würde; eine logische Art der Koexistenz oder die Übergabe des Zepters. Ich habe keine Antwort, aber ich glaube, das ist tatsächlich ein sehr wichtiger Zug. Ich denke, es ist ein wirklich schöner und wichtiger Zug." Außerdem sei es letztendlich Spider-Mans Kostüm und das, wofür er steht, was den Helden ausmache: "Ich finde, eine der großartigen Dinge bei Spider-Man ist, dass man keine Hautfarbe sieht, wenn er das Kostüm trägt. Man sieht keine religiösen Überzeugungen. Man sieht keine Glaubensrichtungen. Jeder kann sich selbst in den Anzug projizieren. Daher ist er auf diese Weise unglaublich mächtig. Also denke ich natürlich, dass es wichtig ist, diese Offenheit bei der Besetzung, bei der Entscheidung, wer Spider-Man sein könnte, beizubehalten. Es könnte absolut jeder sein. Ein Held ist ein Held, ob es ein Mann ist, eine Frau, schwul, lesbisch, straight, schwarz, weiß oder rot - es ist egal."
Garfield glaubt außerden, der Übergang von Parker zu Morales könnte ein natürliches Ende ermöglichen, sobald er sich selbst von der Rolle verabschiedet. "Ich möchte, dass es sich wie ein abgeschlossener Kreis anfühlt. Ich will, dass sich die zwei Enden irgendwie verbinden. Ich weiß noch nicht, was das bedeutet. Ich weiß nicht, was das für die Anzahl der Spider-Man-Filme, die ich drehe, bedeutet. Aber ich weiß, dass ich nicht unbedingt ein 40jähriger Spider-Man sein will. Ich weiß, dass die Zeit schnell vergeht."


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