Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Jurassic World
Jurassic World
© Universal Pictures International Germany

Kinostarts Deutschland: Zurück in die Zukunft

Saurier beißen wieder zu in "Jurassic World"

Die Dinos sind zurück! 14 Jahre nach "Jurassic Park 3" bringen Universal Pictures wieder die Urviecher auf die Leinwand, die diesmal Chris Pratt stoppen soll. Neben dem Science Fiction-Film laufen aber noch einige andere interessante Produktionen an, darunter der auf der Berlinale hochgelobte deutsche Kriminalfilm "Victoria". Was läuft, was lohnt, was nicht?

"Jurassic World"

Science Fiction
USA
124 Minuten
FSK 12

22 Jahre nach den Ereignissen in "Jurassic Park" funktioniert der Dinosaurier-Themenpark wie ursprünglich geplant. Doch die Besucherzahlen und damit die Gewinne des Parks gehen zurück. Auf Druck der Betreiberfirma erschaffen die Wissenschaftler einen neuen Super-Saurier, um das Interesse am Park wieder zu erhöhen. Doch der Schuss geht gewaltig nach hinten los. Nach dem kleinen Debut "Journey of Love - Das wahre Abenteuer ist die Liebe" haben Universal Pictures Regisseur und Drehbuchautor Colin Treverrow mit diesem Science Fiction-Film ein größeres Kaliber anvertraut. Das Produktionsbudget soll um die 150 Millionen Dollar betragen. Glaubt man den ersten Zuschauerreaktionen und Kritiken, hat sich der Filmemacher der Herausforderung gewachsen gezeigt. Zwar gibt es im Vergleich mit dem Original aus dem Jahr 1993 nichts bahnbrechend Neues, aber der Streifen ist spannendes und vor allem visuell umwerfendes Popcorn-Kino.

"Miss Bodyguard"

Komödie
USA
87 Minuten
FSK 12

Eine verklemmte und pedantische Polizistin (Reese Witherspoon) versucht die sehr offenherzige Witwe (Sofia Vergara) eines Drogenbosses zu beschützen, während sie von korrupten Polizisten und Auftragskillern quer durch Texas gejagt werden. Eine der großen Enttäuschungen des bisherigen Kinojahres ist diese schrille und unlustige MGM-Komödie, die es nicht schafft, aus der sympathischen Chemie des ungleichen Paares der beiden Hauptdarstellerinnen Kapital zu schlagen. An den US-Kinokassen ist der Film von Anne Fletcher ("Selbst ist die Braut") dementsprechend untergegangen.

"Rico, Oskar und das Herzgebreche"

Abenteuerfilm
Deutschland
95 Minuten
FSK 0

Rico (Anton Petzold) freut sich sehr, als sein Freund Oskar (Juri Winkler) aus den Ferien nach Berlin zurückkehrt und bei ihm übernachtet. Rico's Mutter Tanja (Karoline Herfurth) nimmt die Kinder mit zum Bingoabend. Wie üblich gewinnt sie den Hauptpreis, aber Oskar fällt auf, dass sie gar nicht die richtigen Zahlen hat. Rico ist entsetzt, als Oskar ihm das erzählt. Die Freunde belauschen ein Gespräch Tanjas mit der Bingo-Veranstalterin Ellie Wandbek (Katharina Thalbach) und erfahren, dass Tanja erpresst wird...Ein Jahr nachdem "Rico, Oscar und der Tieferschatten" erfolgreich in den Filmtheatern lief, bringen 20th Century Fox eine weitere Verfilmung eines der Kinderbücher von Andreas Steinhövel. Diesmal führte Wolfgang Groos ("Systemfehler - Wenn Inge tanzt") Regie. Herausgekommen ist ein überdrehter und skuriller Familienfilm, für unsere Kritikerin Bianka Piringer insgesamt "ein gelungener Spaß".

"Love & Mercy"

Drama
USA
121 Minuten
FSK 6

In den sechziger Jahren kämpft Beach Boys-Sänger Brian Wilson (John Cusack) mit seiner aufkommenden Psychose, während er sein avangardistisches Pop-Meisterwerk zu schreiben versucht. 20 Jahre später ist er ein mittelloser, verwirrter Mann, der sich unter der ständigen Aufsicht des fragwürdigen Therapeutin Dr. Eugene Landy (Paul Giamatti) befindet. Ein Drama, das genauso unkoventionell und sperrig ist wie der Mann und dessen Leben, welches es beschreibt - mit der Musik des Genies im Hintergrund. Fans dürfte der von den Rezensenten und den Zuschauern hochgelobten Streifen genauso bewegen wie von Wilson's Musik noch Unbeleckte. Auch unser Kritiker Gregor Torinus findet, dass das gelungene Werk der Musiklegende "auf bestmögliche Weise" gerecht wird. Eine klare Empfehlung!

"Victoria"

Kriminalfilm
Deutschland
138 Minuten
FSK 12

"Ein Mädchen. Eine Stadt. Eine Nacht. Eine Einstellung." Der bei der Berlinale uraufgeführte und dort gepriesene Kriminalfilm von Sebastian Schipper ("Ein Freund von mir") blieb die ganz große Ehrung versagt, doch Kameramann Sturla Brandth Grøvlen erhielt zurecht einen Silbernen Bären für seine technische Meisterschaft, den nicht gerade kurzen Film in einer einzigen langen Einstellung zu filmen und dem Regisseur dabei zu helfen, eine Unmittelbarkeit des Geschehens zu erreichen. Eine logistische Meisterleistung. Getragen von phantastischen Schauspielerleistungen erzählt der Streifen von einer in Berlin lebenden Spanierin (Laia Costa), die eines Nachts mit drei Männern auf die Piste geht. Doch die Party-Nacht nimmt eine unerwartete Wendung, als das Männertrio einem Gangster einen ausstehenden Gefallen tun muss. Die deutsche Presse feiert das Werk, das zum Beispiel für "Die Welt" "der beste deutsche Film seit zwei Jahrzehnten" ("Lola rennt") ist. Die spielfilm.de-Redaktion ist da verhaltener im Urteil: Technik und Schauspieler sind top, aber je länger der Film dauert, desto mehr strapaziert die immer unglaubwürdiger werdende Geschichte den guten Willen.

"8 Namen für die Liebe"

Komödie
Spanien
98 Minuten
FSK 6

Sechs Wochen benötigte diese spanische Komödie, um hinter "Avatar" der erfolgreichste Film aller Zeiten mit über zehn Millionen Besuchern zu werden. Und dies trotz nur gemischter Kritiken. "Ocho apellidos vascos" erinnert dabei an den französischen Hit "Willkommen bei den Sch'tis", der 2008 auch regionale Vorurteile und Eigenarten zur Grundlage einer Komödie gemacht hatte. Hier geht es nun um Rafael (Dani Rovira) aus Sevilla, der noch nie aus Andalusien herausgekommen ist, sich nun aber entscheidet, Amaia (Clara Lago) - eine Frau, die so ganz anders ist als diejenigen, die er bisher kennen gelernt hatte - ins Baskenland zu folgen. Die romantische Komödie unterhält laut unserer Kritikerin Bianka Piringer mit "gepfeffertem Witz und deftiger Situationskomik".


Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.