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Reese Witherspoon
Reese Witherspoon
© BANG Showbizz

Reese Witherspoon: Bin nicht das Blondchen vom Dienst

Star über Sexismus in Hollywood

Reese Witherspoon hat in einem Interview mit "Entertainment Weekly" klar gestellt, dass es der Sexismus in Hollywood gewesen ist, der sie veranlasste, ihre eigene Produktionsfirma zu gründen. Sie hatte es satt, auf die Rolle des Blondchens vom Dienst reduziert zu werden.

"Vor vier Jahren erhielt ich dieses entsetzliche Drehbuch mit einer männlichen Hauptrolle und einem Part für die Freundin. Ich sagte nur: 'Geht's noch? Nein danke, nicht interessiert!'", erzählt die Schauspielerin. "Und die Produzenten meinten zu mir: 'Aber diese Darstellerin will die Rolle, und jene Schauspielerin will die Rolle.' Darunter waren drei 'Oscar'-Gewinnerinnen und zwei sehr populäre Hauptdarstellerinnen. Und ich dachte mir: 'Dazu ist es also gekommen? Man kämpft darum, die Freundin in einer blöden Komödie zu spielen? Wozu?' Da wurde mir klar, dass ich was tun musste."

Die 39-Jährige gründete die Produktionsgesellschaft Pacific Standard, um Filme mit starken Frauenrollen zu drehen. Erfolgreich bei "Gone Girl" und "Wild" - sowohl Rosamund Pike als auch sie selbst wurden jeweils für den Academy Award nominiert, weniger erfolgreich bei "Hot Pursuit" ("Miss Bodyguard"). Auf männliche Hilfe konnte sie dabei nicht zählen: "Studio-Manager haben männlichen Stars eine halbe Million Dollar gegeben, damit diese ihre eigene Produktionsgesellschaft eröffnen konnten, aber Frauen wollten sie das nicht zahlen. Jetzt, wo ich alles mit meinem eigenen Geld finanziere, wollen sie alle meine Produktionen kaufen."


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