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Jennifer Lawrence
Jennifer Lawrence
© BANG Showbizz

Jennifer Lawrence: Untergewichtig ist das neue Kurvig

"Ich finde nicht, dass ich einen normalen Körper habe"

"Jeder sagt mir: 'Wir lieben es, dass es mal jemanden mit einem normalen Körper gibt!' Aber ich finde, dass ich gar keinen normalen Körper habe."

So äußert sich Jennifer Lawrence in der neuen Ausgabe von "Harper's Bazaar" zu der Diskussion über Body Mass Index und Hollywood-Schönheiten. Während eine Schauspielerin wie Amy Schumer den Kampf gegen die Etikettierung von Damen-Größen von ihrer Seite des Spektrums aus führt, erklärt Lawrence: "Ich glaube, dass wir uns an Untergewichtigkeit so gewöhnt haben, dass wenn jemand mit einem normalen Gewicht auftaucht, alle sagen: 'Oh mein Gott, hat die Kurven!'" Sie mache jeden Tag Pilates, trainiere mehr als eine durchschnittliche Person und müsse schon Angst haben, nicht als "die Fetteste im Raum" zu gelten - "das ist verrückt!"

Die 25-Jährige nimmt in dem Interview auch erneut Stellung zu der Diskussion um gleiche Bezahlung für Frauen. Sie habe keine Bedenken, sich hier als "Feministin" zu bezeichnen: "Ich weiß nicht, warum das Wort Leute so sehr verschreckt. Das sollte nicht sein, denn es meint bloß Gleichheit. Wenn wir uns als Gesellschaft weiterentwickeln, dann fühlt man sich als Frau stärker und möchte mehr ernst genommen werden. Und dabei muss man nicht die wundervollen Charakterzüge unterdrücken, die uns Frauen auszeichnen: Wir sind gefühlvoll. Wir sind Menschen, die es anderen gerne recht machen wollen. Wir sind empathisch."



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