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Pete's Dragon
Pete's Dragon
© Walt Disney Productions

US-Filmstarts: Freche Würstchen und ein Drache

Disney zeigen Remake von "Elliot, das Schmunzelmonster"

Keine Fortsetzung an diesem Wochenende, aber dafür eine Neuverfilmung. Walt Disney Pictures plündern weiter konsequent ihr Filmverzeichnis und sind jetzt bei "Pete's Dragon" aus dem Jahr 1977 angekommen, der Weihnachten 1978 in Deutschland als "Elliot, das Schmunzelmonster" lief. Mit seiner Mischung aus Realfilm plus dem animierten Drachen war der Fantasy-Film ein Abenteuer für die ganze Familie und lief erfolgreich in den Kinos. Doch von einem Klassiker spricht hier niemand.

Insofern ist "Pete's Dragon" ideales Remake-Material, denn warum sollte man einen bereits hervorragenden Film nochmals verfilmen? Und tatsächlich scheint Regisseur und Drehbuchautor David Lowery ("Ain't Them Bodies Saints") mit seiner Neuversion der Geschichte eine Verbesserung gelungen zu sein - die Kritiken sind hervorragend. Zusammen mit den bekannten Namen Bryce Dallas Howard, Robert Redford, Wes Bentley und Karl Urban sowie einer guten Werbekampagne sollte der 65 Millionen Dollar teure Streifen laut Analysten für 31 Millionen Dollar und damit Rang 2 hinter dem von oben herabstürzenden "Suicide Squad" gut sein. "Pete's Dragon" startet in 3702 Kinos.

Irgendwer hielt es bei Columbia Pictures für eine gute Idee, Seth Rogen und seinem Drehbuchpartner Evan Goldberg ("Bad Neighbors 2") 19 Millionen Dollar zu geben, um einen Animationsstreifen über Lebensmittel zu drehen, die Witze reißen, die nicht für Kinderohren bestimmt sind. "Sausage Party" von Conrad Vernon ("Madagascar 3") und Greg Tiernan ("Thomas and Friends") hat für seinen rüden Humor und seine respektlosen Scherze dann auch die Altersbeschränkung "R - Restricted" kassiert.

Während die Trailer das Schlimmste befürchten ließen, sind die Rezensionen genauso exzellent wie bei "Pete's Dragon"; und wie bei jenem ist die (stimmliche) Besetzung beeindruckend: Neben Rogen sind unter anderem Michael Cera, James Franco, Salma Hayek, Jonah Hill, Danny McBride, Edward Norton, Craig Robinson, Paul Rudd und Kristen Wiig zu hören. Die Branchenkenner halten den Kreis für Freunde dieses "Pineapple Express"-Humores aber für begrenzt und kalkulieren 27 Millionen Dollar in den 3103 Sälen ein.

Und nochmal bessere Kritiken hat die britische Komödie "Florence Foster Jenkins" verzeichnen können. In Großbritannien ist der hoch gelobte Streifen von Stephen Frears ("Philomena") gefloppt, und auch für Nordamerika scheint das Potential der 19 Millionen Dollar teuren Paramount-Produktion begrenzt. Mit 1528 Kopien wird das Meryl Streep-Werk über eine reiche Salonlöwin im New York City der Vierziger, die unbedingt singen will, obwohl sie keinen Ton trifft, nicht gerade Blockbuster-Status erreichen. Man rechnet mit 6 Millionen Dollar und einem hinteren Rang in den Top Ten.



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