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Sully mit Tom Hanks und Regisseur Clint Eastwood
Sully mit Tom Hanks und Regisseur Clint Eastwood
© Warner Bros.

Clint Eastwood bastelt am nächsten Heldendenkmal

Geschichte einer entführten Entwicklungshelferin

Es ist die vielleicht einzige wahre Erfolgsgeschichte dieses bisher kommerziell betrüblichen US-Kinoherbstes, und geschrieben hat sie ein 86-Jähriger. Mit "Sully" hat Clint Eastwood dem Piloten Chesley Sullenberger, der 2009 eine vollbesetzte Passagiermaschine unbeschadet im Hudson River notlandete, nicht nur ein von den Kritikern geschätzes Werk in Szene gesetzt, sondern auch die Zuschauer begeistert. Aktuell steht das Tom Hanks-Drama bei 120 Millionen Dollar Umsatz und beschert Eastwood seinen nächsten großen Erfolg nach dem gigantischen "American Sniper", das sich um den Army-Scharfschützen Chris Kyle dreht.

Aller guten Dinge sind drei, sagt sich Clint nun wohl, und will als nächstes ein weiteres filmisches Heldendenkmal setzen. Warner Brothers, für die Eastwood seit Jahrzehnten seine Filme inszeniert, haben die Verfilmungsrechte an "Impossible Odds" erworben, der Autobiographie von Jessica Buchanan. Brian Helgeland, der bereits bei "Mystic River" und "Blood Work" zusammen gearbeitet hat, schreibt das Drehbuch.

Die Entwicklungshelferin Buchanan und ein Kollege wurden im Oktober 2011 in Somalia entführt und für 93 Tage in der Wüste gefangen gehalten, während ihr Mann Erik Landemalm versuchte ihre Freilassung zu erreichen. Am Ende landete ein Seal-Team mit Fallschirmen in der Gegend, das alle Entführer tötete und das Paar befreite.



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