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Carrie Fisher ist tot

Prinzessin Leia stirbt mit 60 Jahren nach Herzinfarkt

Von dem Herzinfarkt, den Carrie Fisher auf ihrem Flug von London nach Los Angeles am Freitag erlitt, hat sich die Schauspielerin nicht mehr erholt. Fisher ist heute im Alter von 60 Jahren in einem Krankenhaus in Los Angeles verstorben.

Bob Iger, Vorsitzender der Walt Disney Company, welche aktuell die "Star Wars"-Filme produzieren, erklärte: "Carrie Fisher wird immer einen speziellen Platz in den Herzen der 'Star Wars'-Fans haben, genauso wie bei uns, die wir uns glücklich schätzen können, sie persönlich gekannt zu haben." Es ist die Rolle der Prinzessin Leia Organa gewesen, die Fisher 1977 durch "Star Wars" weltbekannt machte. Sie verkörperte den Part in den Fortsetzungen "The Empire Strikes Back" von 1980, "The Return of the Jedi" von 1983 und letztes Jahr in dem Reboot "The Force Awakens".

Die am 21. Oktober 1956 in Los Angeles geborene Tochter der Mimim Debbie Reynolds und des Sängers Eddie Fisher hatte ihren ersten Leinwandauftritt im Jahr 1975 in der Komödie "Shampoo" mit Warren Beatty. Der Durchbruch als Hauptdarstellerin blieb ihr genauso wie "Star Wars"-Mitspieler Mark Hamill, aber anders als Co-Star Harrison Ford verwehrt. Bekannte Streifen, in denen sie in Nebenrollen auftrat, waren "Hannah and Her Sisters" von Woody Allen aus dem Jahr 1986, "The 'burbs" ("Meine teuflischen Nachbarn") von Joe Dante und "When Harry Met Sally" von Rob Reiner aus dem Jahr 1989. Im Fernsehen war sie während des letzten Jahrzehnts stimmlich in der Zeichentrickserie "Family Guy" präsent.

Neben ihrer Filmkarriere war die Aktrice auch als Romanautorin tätig. Ihr Buch "Postcards from the Edge" ("Grüße aus Hollywood") von 1987 adaptierte sie 1990 für den gleichnamigen Streifen mit Meryl Streep. Dafür wurde sie für einen Britischen Filmpreis nominiert. Carrie war auch als Drehbuch-Doktorin gefragt, die Skripts zu Werken wie "Hook", "Lethal Weapon 3", "Sister Act", "Last Action Hero", "The River Wild", "Outbreak", "The Wedding Singer" und den "Star Wars"-Episoden I bis III aufpolierte.

Privat hatte Fisher Zeit ihres Lebens mit psychischen Problemen, Medikamentenabhängigkeit und Drogen wie Kokain zu kämpfen. Davon und von einer dreimonatigen Affaire mit Harrison Ford während der Dreharbeiten zu "Star Wars" 1976 berichtete sie in ihren Memoiren "The Princess Diarist", die letzten Monat erschienen sind. Im kommenden Jahr wird Fisher noch einmal in ihrer Paraderolle in "Star Wars - Episode VIII" zu sehen sein, da die Dreharbeiten bereits beendet und ihre Szenen damit im Kasten sind.

Von 1977 bis 1983 war Carrie mit dem Sänger Paul Simon zusammen, den sie im August 1983 heiratete; die Ehe hielt nur elf Monate. Von 1991 bis 1994 war sie mit dem Talentagenten Bryan Lourd zusammen; aus der Beziehung ging 1992 Tochter Billie Lourd hervor, die heute Morgen den Tod ihrer Mutter bestätigt hat.



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