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Ohne Dich mit Katja Riemann und Charly Hübner
Ohne Dich mit Katja Riemann und Charly Hübner
© Camino

TV-Tipp für Dienstag (6.6.): Katja Riemann dem Tod geweiht

ARD zeigt "Ohne Dich"

"Ohne Dich", ARD, 23:00 Uhr
Eine todkranke Hebamme (Katja Riemann) will sterben, ihre Putzfrau (Meral Perin) kommt über eine Affäre nicht hinweg, eine Kellnerin (Helen Woigk) weiß nicht, was sie mit ihrer Schwangerschaft anstellen soll.

Für sein Spielfilmdebut konnte Regisseur und Drehbuchautor Alexandre Powelz mit Katja Riemann und Charly Hübner prominente Schauspieler gewinnen. Die Akteure vertrauten sich dem Debutanten an, weil sie sicher sein konnten, dass der damals 43-Jährige sein Handwerk verstand. Dessen hoch gelobte Kurzfilme "Phantomschmerz" und "Niemand liebt dich so wie ich" hatten den Filmemacher bereits bekannt gemacht.

Powelz produzierte via seine Salonfilm diesen in Stuttgart gedrehten Episodenfilm über die Liebe, Leben und Sterben, über Geburt und Tod, über Ängste, Hoffnungen und die Frage nach dem Schicksal. Ein ehrgeiziges Programm, dem Alexandre insbesondere dank seiner starken Darsteller mit diesem stimmigen, emotionalen Drama weitgehend gerecht wird. Alles in allem ist das Ganze dabei besser als die Summe seiner Teile. Die drei Erzählstränge, die der Regisseur ineinander fließen lässt, beiten einige herausragende Momente, sind aber teilweise auch unglaubwürdig und seifenopernhaft.

Die Kritiken zu dem Programmkinofilm fielen 2014 überwiegend schlecht aus. Ein Rezensent, der eine Lanze für "Ohne Dich" brach, war Peter Claus: "Alexandre Powelz hat mit der notwendigen Behutsamkeit inszeniert, scheut dabei aber nicht vor kräftigen Akzenten zurück. Und er vertraut seinen Akteuren, allen voran Katja Riemann. Sie verkörpert die todkranke Hebamme Rosa mit zu Herzen gehender emotionaler Stärke, die nie ins Sentimentale abgleitet. In der Reihe von jüngeren Spielfilmen zum Thema Sterben nimmt dieses Drama einen herausragenden Platz ein, sowohl, was die erzählte Geschichte angeht, als auch deren Umsetzung."




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