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Roman Polanski
Roman Polanski
© BANG Showbiz

Neuer Vorwurf gegen Roman Polanski

Vergewaltigung soll sich 1972 ereignet haben

Eine vierte Frau hat den Vorwurf der Vergewaltigung gegen Roman Polanski erhoben. Renate Langer, eine ehemalige deutsche Schauspielerin, behauptet laut "The New York Times", dass der Regisseur sie im Februar 1972 vergewaltigt haben soll. Zu jenem Zeitpunkt war die heute 61 Jahre alte Langer 15 Jahre alt. Die Tat soll sich im schweizerischen Gstaad zugetragen haben. Nun hat Renate Langer die Tat bei der schweizerischen Polizei angezeigt.

Sie habe so lange geschwiegen, weil sie sich vor der Reaktion ihrer Eltern gefürchtet habe, so die Klägerin. "Meine Mutter hätte einen Herzinfarkt bekommen. Ich fühlte mich beschämt, verwirrt, verloren und allein."

Polanski hält sich gerade in der Schweiz auf, um auf dem Zürich Filmfestival seinen neuen Streifen "Based on a True Story" vorzustellen. Bereits 2009 wurde er wegen eines Gerichtsverfahrens in den USA wegen Vergewaltigung im Jahr 1978 von der schweizerischen Polizei für mehrere Monate mit einem Hausarrest festgesetzt, weil die US-Behörden seine Auslieferung verlangten. Doch der Pole, der seit Jahrzehnten in Paris wohnt, wurde von der Schweiz nicht ausgeliefert. Die Rechtslage in der Schweiz, die solch lang zurückliegende Taten nicht verfolgt, lässt einen Erfolg der Klage von Renate Langer unwahrscheinlich erscheinen.


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