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Dieses bescheuerte Herz
Dieses bescheuerte Herz
© Constantin Film

Deutsche Filmstarts: Wofür schlägt das Herz von Elyas M'Barek?

Dwayne Johnson geht mit "Jumanji" in den Dschungel

Was bringt das Weihnachtsfest Neues auf den cineastischen Gabentisch? Ein Quasi-Remake, eine Fortsetzung, eine Romanverfilmung und eine Original-Liebeskomödie. Dwayne Johnson, Elyas M'Barek, Anna Kendrick und Cécil De France wollen dem "Star Wars"-Giganten die Zuschauer abspenstig machen. Was lohnt den Kauf einer Kinokarte? Und wann bleibt man besser unter dem Weihnachtsbaum sitzen?

"Jumanji: Willkommen im Dschungel"

Fantasy
USA
119 Minuten
FSK 12

US-Fantasy-Film über vier Jugendliche, die durch ein geheimnisvolles Computerspiel in eine Dschungelwelt hineingezogen werden – wo sie zahlreiche haarsträubende Abenteuer erleben. 22 Jahre nach "Jumanji", in dem Robin Williams die wilde Welt eines geheimnisvollen Brettspiels entfesselte, kommt nun die Neuinterpretation des Romans von Chris Van Allsburg aus dem Jahr 1981 für die Computer-Generation. Regisseur Jake Kasdan ("Sex Tape") und nicht weniger als vier Drehbuchautoren haben der Geschichte für die Columbia Pictures-Produktion neues Leben einzuhauchen versucht - und das ist auch weitgehend gelungen. Die sympathische Besetzung aus Dwayne Johnson, Karen Gillan, Kevin Hart und Jack Black sowie viel Humor bringen der Geschichte ein anspruchsloses, aber unterhaltsames Update.

Die Kritiken sind freundlich, ebenso die ersten Zuschauerreaktionen. Unser Kritiker Björn Schneider sieht Licht und Schatten: "Humor top, Effekte und Story Flop. Der Film überzeugt mit einer gelungenen Überarbeitung und Modernisierung des Konzepts, gerade was den Humor anbelangt. Die Idee, Teenager in sich von ihnen gänzlich unterscheidende Avatare schlüpfen zu lassen, ist stark umgesetzt. Leider enttäuschen die Effekte, denen es zum Beispiel nicht gelingt, die Tiere realistisch aussehen zu lassen."

"Dieses bescheuerte Herz"
Drama
Deutschland
106 Minuten
FSK 0

Deutsches Drama über einen leichtlebigen Mann (Elyas M'Barek), der von seinem Vater (Uwe Preuss) unter Druck gesetzt wird, sich um einen herzkranken Jungen (Philip Schwarz) zu kümmern – was nach Startschwierigkeiten zu einer ungewöhnlichen Freundschaft führt. Zum zweiten Mal nach "Mein Blind Date mit dem Leben" ist Regisseur Marc Rothemund in diesem Jahr mit einem Streifen, der auf einer wahren Begebenheit beruht, in den Kinos. Der gleichnamige Roman von Lars Amend und Daniel Meyer, der als Vorlage diente, erschien 2013.

Die Kritiken für die konventionelle und in einer Kino-Parallelwelt verhafteten Constantin-Produktion sind schlecht. Am ehesten kann sich noch unser Rezensent Carsten Moll für das Werk erwärmen: "Marc Rothemund erzählt eine bekannte Geschichte auf meist stimmige Weise. Der Film vermeidet rührselige Klischees und porträtiert stattdessen eine von Alltäglichkeit geprägte Freundschaft. Leider bleibt der Plot stets vorhersehbar, und die Dramaturgie erweist sich als zu holprig, um eine mitreißende Dynamik zu entwickeln."

"Pitch Perfect 3"
Komödie
USA
93 Minuten
FSK 6

Dritter Teil der US-Komödienreihe über die weiblichen A-cappella-Sängerinnen "Die Bellas", die mittlerweile in "normalen", aber eher unbefriedigenden Berufen arbeiten. Ein internationaler Musikwettbewerb bietet ihnen schließlich die Chance für einen krönenden Abschluss ihrer Karriere. Drei war definitiv einmal zu viel. Vergeblich bemüht sich die Universal Pictures-Produktion, die Magie des ersten Augenblicks nochmal einzufangen und macht dabei um so deutlicher, dass es eines dritten Teils nicht mehr bedurft hätte.

Die Kritiken zu dem Streifen von Trish Sie ("Step Up All In") sind negativ, die ersten Zuschauerreaktionen ebenso, und unser Kollege Björn Schneider hat dann auch die Geduld verloren: "Die Luft ist raus. Der zotige, von derben Sprüchen durchzogene Humor nervt, und den Gesangs- und Tanzeinlagen fehlt es meist an Glaubwürdigkeit sowie Schwung. Zu allem Überfluss kommen konstruierte Nebenschauplätze und ein nach drei Filmen mittlerweile stark abgenutztes Konzept hinzu."

Unsere Empfehlung: Spart Euch das Geld!

"Eine bretonische Liebe"
Komödie
Frankreich
100 Minuten
FSK 6

Französische Komödie über einen 45-jährigen Witwer (François Damiens), der sich auf die Suche nach seinem leiblichen Vater begibt und dabei unverhofft eine neue Freundin (Cécile de France) findet. Allerdings werfen ungeahnte Wendungen Schatten auf das neue Glück. Der dritte Film der französischen Regisseurin und Drehbuchautorin Carine Tardieu und der erste, der es auf die deutschen Leinwände schafft. "Ôtez-moi d'un doute" (Nimm mir den Zweifel - so der Originaltitel) kam im Nachbarland bei den Zuschauern sehr gut an und wurde mit rund 600 000 verkauften Karten ein solider Erfolg an den Kinokassen. Unser Kritiker Falk Straub ist voll des Lobes: "Carine Tardieu ist eine charmant-verschrobene Tragikomödie geglückt, deren Figuren jeder noch so unvorhergesehenen Unwägbarkeit des Lebens mit einem pragmatischen Lächeln begegnen. Das tolle Ensemble harmoniert ausgezeichnet und bringt den eigenwilligen Humor glänzend zur Geltung."

Unsere Empfehlung: Reingehen!

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