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Der Saustall mit Stephane Audran und Philippe Noiret
Der Saustall mit Stephane Audran und Philippe Noiret

TV-Tipp für Rosenmontag (12.2.): Philippe Noiret mistet aus

Arte zeigt "Der Saustall"

"Der Saustall", Arte, 20:15 Uhr
Ein abgeschlaffter und erfolgloser Polizeichef (Philippe Noiret), der von allen gedemütigt wird, beschließt eines Tages, sein Leben mit allen Mitteln zu verbessern.

Regisseur und Drehbuchautor Bertrand Tavernier ("In the Electric Mist") bediente sich für seine französische Komödie aus dem Jahr 1981 bei einem Amerikaner: 1964 war "Pop. 1280" von Jim Thompson erschienen, das im Jahr 1910 im US-Bundesstaat Texas spielt. Tavernier verlegte die Handlung in einen französischen Kolonialstaat in Westafrika - gedreht wurde im Senegal - der Gegenwart und nahm so bitterböse und satirisch die brüchigen Moralprinzipien der Weißen gegenüber den Afrikanern auf's Korn. Der französische Originaltitel "Coup de torchon" bedeutet wörtlich übersetzt "Schlag mit dem Waschlappen", was für das "Ausmisten" des "Saustalls" durch Philippe Noiret steht.

Der hervorragend gespielte Streifen wurde mit 2,2 Millionen Zuschauern in Frankreich ein großer Erfolg und für den Oscar als "Bester fremdsprachiger Film" nominiert. Dazu kamen zehn Nominierungen für den Französischen Filmpreis: Als "Bester Film", für die Regie, für das Drehbuch, für Hauptdarstellerin Isabelle Huppert, Hauptdarsteller Philippe Noiret, Nebendarstellerin Stéphane Audran, Nebendarsteller Eddy Mitchell, Nebendarsteller Jean-Pierre Marielle, für Cutter Armand Psenny und für Ausstatter Alexandre Trauner.

Ein Zuschauer schwärmt: "Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe - fertig. Ich habe noch nie so viel gelacht, und dann so ein schlechtes Gewissen gehabt. Bertrand Tavernier ist ein Genie! Jeder Moment ist pures Gold. Wie bei den besten Detektivgeschichten ist der zu lösende Fall für die Zuschauer von geringem Interesse. Statt dessen taucht uns Tavernier in eine Welt ein, die uns wahrscheinlich unbekannt ist, und die wir doch nie auch nur für eine Sekunde in Frage stellen. Die Besetzung ist unvergleichlich, und Philippe Noiret beglückt das Publikum mit dem perfektesten nuancierten sympathischen Anti-Helden, den man ihn sich nur vorstellen kann."



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