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Black Panther mit Chadwick Boseman und Angela Bassett
Black Panther mit Chadwick Boseman und Angela Bassett
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (9. - 11.3.): "Black Panther" macht noch einmal Beute

"Gringo" verfehlt Top Ten

Erstmals seit Januar 2016 hat es ein Film geschafft, zum vierten Mal hintereinander an der Spitze zu stehen: "Black Panther" hört nicht auf zu verblüffen. Inzwischen ist die Comic-Verfilmung der siebterfolgreichste Film aller Zeiten nach Umsatzzahlen, hat "The Dark Knight" und "Rogue One: A Star Wars Story" überholt und nimmt nun "The Avengers" ins Visier. Aufgrund der vier eher schwachen Premieren konnten die Top Twelve-Filme allerdings mit 128 Millionen Dollar das Ergebnis des Vorjahreswochenendes nicht erreichen. Damals debutierte "Kong: Skull Island" mit Tom Hiddleston und 61 Millionen Dollar an der Charts-Spitze.

Gold
Viermal die Tabellenführung zu erobern - das hat noch keine der Marvel-Adaptionen geschafft und zeigt die Macht von "Black Panther". Weltweit hat die Walt Disney Studios-Produktion inzwischen die Milliarde Dollar vollgemacht. Am Wochenende trugen 40 Millionen Dollar in 3942 Kinos dazu bei. Damit musste das Chadwick Boseman-Werk erstmals Lichtspielhäuser räumen - minus 142 - und den Titel als meistgezeigter Streifen Nordamerikas an den Neustarter "A Wrinkle in Time" abtreten. Trotzdem hielt sich der Zuschauerschwund mit minus 38 Prozent erfreulich im Rahmen. Insgesamt 561 Millionen Dollar hat die 200 Millionen Dollar teure Produktion bisher auf sich vereint und ist damit der absolute Dominator des bisherigen Kinojahres 2018 in den USA.

Silber
Solider Start für "A Wrinke in Time" ("Das Zeiträtsel") mit 33 Millionen Dollar, obwohl sich Walt Disney Studios mehr erhofft haben. Tablellenführer wird sich der 100 Millionen Dollar teure Fantasy-Film nun nicht mehr schimpfen dürfen, und es droht das Schicksal von "Tomorrowland" ("A World Beyond"), der vor drei Jahren mit 93 Millionen Dollar als gefühlter Misserfolg aus dem Rennen ging. Das Oprah Winfrey-Werk, das nur gemischte Kritiken erhalten hat, haben 3980 Spielstätten im Programm.

Bronze
2008 war "The Strangers" mit Liv Tyler überraschend stark mit 21 Millionen Dollar aus dem Gatter gegangen, der verspäteten Quasi-Fortsetzung "The Strangers: Prey at Night" gelingt es jetzt lediglich auf 10 Millionen Dollar zum Start zu kommen, was aber immerhin für einen Platz auf dem Treppchen reicht. Da der Horrorfilm mit Christina Hendricks bloß 5 Millionen Dollar gekostet hat, sind die reinen Produktionskosten mit einem Schlag schon mal drin. Die Aviron-Produktion startete in 2464 Spielorten.

Die Neuen
Ganz bitter für "Gringo": Trotz der namhaften Besetzung mit David Oyelowo, Charlize Theron, Joel Edgerton und Sharlto Copley entschieden sich weniger Zuschauer für die Komödie als für den absurden "The Hurricane Heist". Die STX Entertainment-Produktion, für die keine Budget-Zahlen vorliegen, verfehlt mit nur 2,7 Millionen Dollar sogar die Top Ten. 2404 Lichtspielhäuser zeigen den Streifen von Joel's Bruder Nash Edgerton.

"The Hurricane Heist" konnte 3,0 Millionen Dollar verbuchen und so Neunter werden. Der Thriller mit Toby Kebbell hat immerhin 35 Millionen Dollar gekostet - die er nur wiedersehen wird, wenn es ein überragendes Auslandsgeschäft geben sollte. Die Entertainment Studios-Produktion debutierte in 2402 Filmtheatern.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Red Sparrow" (2. Woche / bisher ingesamt 31 Millionen Dollar); Fünfter ist "Game Night" (2. Woche / 33 Mio.); Sechster ist die Komödie "Peter Rabbit" mit Rose Byrne (5. Woche / 93 Mio.); Siebter ist "Death Wish" (2. Woche / 24 Mio.); Achter ist der Science Fiction-Film "Annihilation" mit Natalie Portman (3. Woche / 26 Mio.) und Zehnter schließlich "Jumanji: Welcome to the Jungle" (12. Woche / 397 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Am fünften Wochenende ist "Fifty Shades Freed" aus den Charts verdrängt worden. Das 55 Millionen Dollar teure Drama mit Dakota Johnson ist mit 98 Millionen Dollar ein Erfolg geworden, vervollständigt für Universal Pictures allerdings einen Abwärtstrend. Die erste der drei Romanverflmungen kam 2015 auf 166 Millionen Dollar und der zweite Teil im vergangenen Jahr auf 114 Millionen Dollar.

"The Greatest Showman" ist eine der verblüffendsten Box Office-Geschichten der letzten Zeit. Als das 84 Millionen Dollar teure Musical zu Weihnachten mit lediglich gemischten Kritiken und nur 8 Millionen Dollar zum Auftakt traurige Premiere feierte, schrieben viele die 20th Century Fox-Produktion schon als Mega-Flop ab. Doch das Publikum hatte etwas dagegen. Es kam dann doch und immer wieder und immer weiter. Am Ende stehen nun stattliche 168 Millionen Dollar in zwölf Wochen für den Hugh Jackman-Streifen zu Buche.

Am dritten Wochenende ist Charts-Schluss für "Every Day" ("Letztendlich sind wir dem Universum egal"). Der Fantasy-Film der wieder belebten Orion Pictures kommt auf schwache 6 Millionen Dollar. Da tröstet es wenig, dass das Angourie Rice-Werk bloß 5 Millionen Dollar gekostet hat.


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