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A Quiet Place - Emily Blunt
A Quiet Place - Emily Blunt
© Paramount Pictures Germany

Kinocharts USA (20. - 22.4.): "A Quiet Place" kehrt auf den Thron zurück

Amy Schumer mit schmalem Ergebnis

Am kommenden Wochenende wird sich alles nur noch um den massiv startenden "Avengers: Infinity War" drehen. Bis dahin haben die Top Twelve-Streifen am letzten Wochenende noch mal einigermaßen Kasse gemacht und 113 Millionen Dollar umgesetzt, deutlich mehr als die miserablen 94 Millionen Dollar des Vorjahreswochenendes, als "The Fate of the Furious" mit Vin Diesel und 38 Millionen Dollar am zweiten Wochenende die Kinokassenkrone verteidigte. Zudem war es eines dieser seltenen Wochenenden, an denen sich ein Ex-Spitzenreiter die Tabellenführung in den nordamerikanischen Charts zurück erobert hat.

Gold

"A Quiet Place" ist am dritten Wochenende wieder ganz oben. Der in der Vorwoche von Neustarter "Rampage" knapp auf den zweiten Rang verdrängte Horrorfilm hatte diesmal die Nase noch knapper vorne. Karten im Wert von 22 Millionen Dollar wurden an die Kinogänger gebracht; insgesamt steht das Ergebnis bei für einen Horrorfilm erstaunlichen 132 Millionen Dollar. Paramount Pictures freuen sich über einen dringend benötigten Hit, der sogar das Gesamtergebnis ihres letzten "Transformers"-Abenteuers "The Last Knight" im vergangenen Jahr übertrifft. 219 weitere Kinos haben den John Krasinski-Streifen gebucht, der nun auf 3808 Spielplänen steht. Der Umsatzrückgang für die 17 Millionen Dollar teure Produktion fiel mit bloß minus 33 Prozent wieder erfreulich gering aus.

Silber
"Rampage", Spitzenreiter der Vorwoche, wird in seiner zweiten Woche Zweiter mit 21 Millionen Dollar, was einem Zuschauerrückgang von gemäßigten minus 41 Prozent entspricht. Mit 14 weiteren Lichtspielhäusern baute das 120 Millionen Dollar teure Dwayne Johnson-Werk seinen Status als meistgezeigten Film in Kanada und den USA auf 4115 Spielstätten aus. Alles in allem sind nach zehn Tagen 66 Millionen Dollar in die Kassen der New Line Cinema-Produktion geflossen.

Bronze
Mit 30 Millionen Dollar startete "Trainwreck" ("Dating Queen") 2015 und mit 19 Millionen Dollar "Snatched" ("Mädelstrip") im letzten Jahr - und diese hatten strengere Altersfreigaben als nun "I Feel Pretty". Zündet Amy Schumer schon nicht mehr, oder sind die schlechten Kritiken schuld? Auf jeden Fall sind 16 Millionen Dollar zum Auftakt für die 32 Millionen Dollar teure Komödie enttäuschend. Die STX Entertainment-Produktion ist in 3440 Filmtheatern zu sehen und kann nur hoffen, als Alternativangebot zu "Avengers: Infinity War" noch etwas Langlebigkeit zu beweisen.

Die Neuen

"Super Troopers 2" ist ein besonderer Streifen. Die Komödie existiert wirklich nur aufgrund des Kultstatus des nun schon 16 Jahre alten ersten Teils und hat 4 Millionen Dollar ihres Budgets in Höhe von 13 Millionen Dollar durch Crowdfunding im Internet zusammen bekommen. Mit 14 Millionen Dollar auf dem vierten Platz hat die 20th Century Fox-Produktion nun die reinen Produktionskosten bereits nach drei Tagen drin und auch beinahe schon das Gesamteinspiel des Originals von 18 Millionen Dollar erreicht! Die Comedy-Truppe Broken Lizard kann sich nach diesem gelungenen Debut in 2038 Kinos mindestens über einen Achtungserfolg freuen.

Neunter ist "Traffik". Der 4 Millionen Dollar teure Thriller mit Omar Epps kommt auf 3 Millionen Dollar. Die Lionsgate-Produktion steht im Programm von nur 1046 Spielorten.

Auf den Plätzen
Fünfter ist der Horrorfilm "Truth or Dare" (2. Woche / bisher insgesamt 30 Millionen Dollar); Sechster ist "Ready Player One" (4. Woche / 126 Mio.); Siebter ist "Blockers" ("Der Sex Pakt" / 3. Woche / 48 Mio.); Achter ist "Black Panther" (10. Woche / 681 Mio.) und Zehnter schließlich der Animationsstreifen "Isle of Dogs" von Wes Anderson (5. Woche / 24 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Ein sensationeller Erfolg ist "I Can Only Imagine" geworden. Die nur 7 Millionen Dollar teure Roadside Attractions-Produktion beweist mit 79 Millionen Dollar, dass der Markt für das christlich-religiöse Publikum immer mal wieder für einen Hit gut ist. Das Drama über den Sänger der christlichen Pop-Band MercyMe und deren Erfolgslied "I Can Only Imagine" mit J. Michael Finley muss die Top Ten an seinem sechsten Wochenende verlassen.

Für "Tyler Perry's Acrimony" ist am vierten Wochenende Charts-Schluss. Mit seinen "Madea"-Komödien kann dieser Thriller von Tyler Perry, der diesmal nur hinter der Kamera stand, nicht mithalten. Mit 41 Millionen Dollar floppt die 20 Millionen Dollar teure Lionsgate-Produktion.

"Chappaquiddick" lief in nicht allzu vielen Kinos, aber die 14 Millionen Dollar sind trotzdem kein berühmtes Ergebnis. Das Drama mit Jason Clarke als Ted Kennedy muss schon am dritten Wochenende die Top Ten verlassen.


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