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Avengers: Infinity War
Avengers: Infinity War
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (4. - 6.5.): "Avengers: Infinity War" verpasst zweiten Rekord

Latino-Star Eugenio Derbez taucht nach Silber

Auch dieses Wochenende wurde mühelos von "Avengers: Infinity Wars" beherrscht, der zwar den Rekord für das beste zweite Wochenende aller Zeiten klar verfehlt hat, dafür aber international eine Bestmarke gesetzt hat: Noch nie hat es ein Film in elf Tagen geschafft, die weltweite Marke von 1 Milliarde Dollar zu nehmen. Insgesamt setzten die Top Twelve in Nordamerika 158 Millionen Dollar um; weniger als das Vorjahreswochenende, als "Guardians of the Galaxy Vol. 2" mit 146 Millionen Dollar startete und die Top Twelve zu 186 Millionen Dollar trieb.

Gold
"Avengers: Infinity War" erreicht am zweiten Wochenende 112 Millionen Dollar. Der Rekord für ein zweites Wochenende, den "Star Wars: The Force Awakens" vor drei Jahren aufgestellt hat, bleibt mit 149 Millionen Dollar bestehen. Mit 4474 Kinos bleibt der Fantasy-Film auch der meistgezeigte Streifen Kandas und der USA und büßt mit minus 56 Prozent ordentlich, aber angesichts der fetten Donnerstagspremiere nicht übermäßig an Zuschauern ein. Nach zehn Tagen hat die 400 Millionen Dollar teure Walt Disney Studios-Produktion bereits 481 Millionen Dollar eingespielt.

Silber
Als einziger Streifen mit einer zweistelligen Millionensumme debutiert "Overboard" sehr solide mit 14 Millionen Dollar. Silber trotz eines Starts in lediglich 1623 Lichtspielhäusern ist schon beachtlich, zumal die Kritiken nicht besonders sind. Die Komödie - eine Neuverfilmung des gleichnamigen Werks aus dem Jahr 1987 mit Goldie Hawn und Kurt Russell - ist ein weiteres Ausrufezeichen des mexikanischen Stars Eugenio Derbez auch auf dem nordamerikanischen Markt. Die reinen Produktionskosten von 12 Millionen Dollar hat die Lionsgate-Produktion schon mal im Sack.

Bronze
"A Quiet Place" behauptet sich auch an seinem fünften Wochenende beachtlich. Mit 7 Millionen Dollar vom Neuankömmling "Overboard" vom zweiten auf den dritten Rang verdrängt, büßt der Horrorfilm bloß minus 31 Prozent Umsatz im Wochenvergleich ein. 152 Spielorte haben die 17 Millionen Dollar teure Paramount Pictures-Produktion aus dem Programm genommen, die in 3413 Filmtheatern zu sehen ist. Alles in allem sind für den John Krasinski-Streifen bisher Karten im Wert von 160 Millonen Dollar verkauft worden.

Die Neuen
Wenn eine schlecht besprochene Produktion wie "Overboard" 14 Millionen Dollar umsetzt, während ein von den Kritikern gepriesener Streifen wie "Tully", der in ähnlich wenigen Kinos auf die Spielpläne gesetzt worden ist, nur 3 Millionen Dollar schafft und lediglich als Sechster einsteigt, dann müssen Focus Features schon enttäuscht sein. Das Drama mit Charlize Theron ist in 1353 Spielstätten zu sehen.

Richtig mies ist das Startresultat für "Bad Samaritan", der lediglich als Zehnter traurige Premiere feiert - und dass obwohl der Thriller mit 2007 Lichtspielhäusern der Neustarter mit den meisten Filmtheatern ist. 1,7 Millionen Dollar sind im Dunstkreis der schlechtesten Debuts aller Zeiten. Ein böser Tiefschlag für Regisseur Dean Devlin ("Geostorm"), der das David Tennant-Werk über seine Electric Entertainment auch produziert hat.

Auf den Plätzen
Vierter ist die Amy Schumer-Komödie "I Feel Pretty" (3. Woche / bisher insgesamt 38 Millionen Dollar); Fünfter ist der Dwayne Johnson-Abenteuerfilm "Rampage" (4. Woche / 85 Mio.); Siebter ist "Black Panther" (12. Woche / 693 Mio.); Achter ist der Horrorfilm "Truth or Dare" (4. Woche / 38 Mio.) und Neunter schließlich die Komödie "Super Troopers 2" (3. Woche / 25 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Ein solider Erfolg ist "Blockers" ("Der Sex Pakt") geworden. Mit 56 Millionen Dollar in fünf Wochen hat die Universal Pictures-Komödie mit John Cena ihre 21 Millionen Dollar reine Produktionskosten deutlich übertroffen.

"Ready Player One" muss die Charts am sechsten Wochenende verlassen. Der Science Fiction-Film von Steven Spielberg ist mit 133 Millionen Dollar ein Erfolg geworden, hat Warner Brothers Pictures aber auch 175 Millionen Dollar alleine an Produktionskosten beschert. Zum Glück ist die Romanverfilmung im Ausland mit 433 Millionen Dollar ein Riesenhit.

In nur wenige Kinos haben Lionsgate Films ihren Thriller "Traffik" verliehen. Das Paula Patton-Werk muss bereits am 3. Wochenende mit bloß 8 Millionen Dollar aus den Top Ten weichen.


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