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Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen -...Depp
Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen - Johnny Depp
© Warner Bros.

Kinocharts USA (16. - 18.11.): "Fantastic Beasts" startet phantastisch

Familienvater Mark Wahlberg weniger gefragt

Am Wochenende vor Thanksgiving haben sich die amerikanischen und kanadischen Zuschauer mit dem Kinobesuch noch etwas zurück gehalten. Die drei Neustarter blieben allesamt hinter den Erwartungen zurück, wobei "Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald" als einziger ein gutes Ergebnis vorweisen kann und souverän die Spitze der Kinocharts erobert hat. Insgesamt setzten die Top Twelve-Filme sehr gute 164 Millionen Dollar um, was aber hinter den 194 Millionen Dollar des Vorjahreswochenendes zurück bleibt, als "Justice League" mit Ben Affleck und 93 Millionen Dollar ganz oben startete.

Gold
"Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald" feiert seine Premiere mit 62 Millionen Dollar. Der Fantasy-Film mit Eddie Redmayne ist in 4163 Kinos zu sehen und hat damit "Dr. Seuss' The Grinch" nicht nur als meistgesehenen, sondern knapp auch als meistgezeigten Streifen Nordamerikas abgelöst. Der Start für die 200 Millionen Dollar teure Warner Brothers Pictures-Produktion ist geglückt, aber an das Ergebnis des Vorgängers ist der "Harry Potter"-Ableger nicht herangekommen. "Fantastic Beasts and Where to Find Them" startete 2016 mit 74 Millionen Dollar.

Doch die Warner Bros.-Manager können sich einstweilen gelassen zurücklehnen. Schon jenes Werk machte vor zwei Jahren das wahre Giga-Geschäft im Ausland: 580 Millionen der weltweit 814 Millionen Dollar wurden außerhalb des Heimatmarkts erwirtschaftet. Und bei "The Crimes of Grindelwald" scheint sich dies fortzusetzen: Im Ausland sind bereits 191 Millionen Dollar zusammen gekommen, darunter knapp 13 Millionen Dollar aus Deutschland. Macht summasummarum nach drei Tagen weltweit phantastische 253 Millionen Dollar.

Silber
Vorwochen-Champ "Dr. Seuss' The Grinch" gibt einen ehrbahren Zweiten ab. Der Umsatz ging im Wochenendvergleich um nur gemäßigte minus 43 Prozent auf stattliche 38 Millionen Dollar zurück. Damit liegt der 75 Millionen Dollar teure Animationsstreifen mit der Stimme von Benedict Cumberbatch nach zwei Wochen bei insgesamt 126 Millionen Dollar. Die Universal Pictures-Produktion steht unverändert auf 4141 Spielplänen.

Bronze

Um einen Platz ging es für "Bohemian Rhapsody" nach unten. Das Drama mit Rami Malek konnte am dritten Wochenende Karten im Wert von 15 Millionen Dollar absetzen. 190 Lichtspielhäuser hatten die 52 Millionen Dollar teure 20th Century Fox-Produktion aus dem Programm genommen, so dass sie noch in 3810 Spielorten zu sehen ist. Der Zuschauerrückgang fiel mit minus 50 Prozent im Wochenendvergleich diesmal heftiger aus. 128 Millionen Dollar stehen bisher zu Buche.

Die Neuen
Mark Wahlberg hat sich wieder mit Sean Anders, dem Regisseur und Drehbuchautor seiner beiden "Daddy's Home"-Komödien, zusammen getan. Doch trotz guter Kritiken hielt sich das Zuschauerinteresse an "Instant Family" ("Plötzlich Familie") in argen Grenzen. Mit lediglich 14 Millionen Dollar erreicht die Komödie nur den vierten Rang. 3286 Filmtheater präsentieren die 48 Millionen Dollar teure Paramount Pictures-Produktion.

Nicht viel besser ergeht es "Widows". Der Kriminalfilm mit Viola Davis hat sehr gute Besprechungen geerntet - gefruchtet hat es beim Publikum nicht. Die 42 Millionen Dollar teure 20th Century Fox-Produktion schafft es mit 12 Millionen Dollar in 2803 Filmtheatern bloß auf den fünften Platz.

Auf den Plätzen
Sechster ist "The Nutcracker and the Four Realms" (3. Woche / bisher insgesamt 44 Millionen Dollar); Siebter ist "A Star Is Born" (7. Woche / 186 Mio.); Achter ist "Overlord" (2. Woche / 18 Mio.); Neunter ist der Claire Foy-Kriminalfilm "The Girl in the Spider's Web" (2. Woche / 13 Mio.) und schließlich Zehnter ist die Tiffany Haddish-Komödie "Nobody's Fool" (3. Woche / 29 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Am siebten Wochenende hat sich "Venom" aus den Top Ten verabschieden müssen. Der Fantasy-Film hat seinen miserablen Kritiken getrotzt und die Zuschauer überzeugt. Mit 210 Millionen Dollar haben Columbia Pictures und Titeldarsteller Tom Hardy die eigene Eintrittskarte für eine Reihe mit dem Marvel-Helden gelöst. Weltweit hat die 100 Millionen Dollar teure Comic-Verfilmung gar bisher 780 Millionen Dollar eingebracht.

Das elfte Mal ist kein Mal zu viel gewesen: "Halloween" hat sich für Universal Pictures und Jamie Lee Curtis als überzeugender Erfolg erwiesen. In fünf Wochen hat der nur 10 Millionen Dollar teure Horrorfilm 159 Millionen Dollar eingespielt; weltweit sind es 251 Millionen Dollar. Hinter dem Original aus dem Jahr 1978 ist die Neuverfilmung damit der zweitbestbesuchte Teil der ganzen Reihe.

Das kleine Drama "The Hate U Give" mit Amandla Stenberg ist mit 28 Millionen Dollar in sieben Wochen ein Achtungserfolg geworden. 20th Century Fox haben 23 Millionen Dollar an reinen Produktionskosten investiert.


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