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Ralph reichts 2: Webcrasher - Chaos im Netz
Ralph reichts 2: Webcrasher - Chaos im Netz
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (30.11. - 2.12.): Familien bringen "Ralph" und "Grinch" nach ganz oben

Nur ein Neustart

Die ersten Dezember-Wochen meiden die Filmstudios und Verleiher traditionell, weil sie sich bei Zuschauern im Weihnachtseinkaufsstress wenig Hoffnung machen, diese in die Filmtheater zu locken. So wurde am vergangenen Wochenende mit "The Possession of Hannah Grace" nur ein Streifen neu veröffentlicht, und am kommenden Wochenende wird es überhaupt keine Premiere geben. Mit 109 Millionen Dollar war das Gesamtergebnis der Top Twelve noch ordentlich, auf jeden Fall etwas besser als vor einem Jahr die 100 Millionen Dollar, als der Disney-Zeichentrickfilm "Coco" an seinem zweiten Wochenende die Spitze mit 27 Millionen Dollar verteidigte - und es keine Premieren gab...

Gold
Das Familienpublikum dominierte das Wochenende und brachte gleich zwei Animationsstreifen nach ganz oben. Wie erwartet, aber nicht ganz so dominant wie gedacht, konnte "Ralph Breaks the Internet" ("Chaos im Netz") an seinem zweiten Wochenende wieder den Titel als Box Office-Champion holen. Die 175 Millionen Dollar teure Fortsetzung zu "Wreck-It Ralph" ("Ralph reichts") rutschte um bedenkliche minus 54 Prozent im Umsatz gegenüber dem Premierenwochenende ab und erreichte 25 Millionen Dollar. Die Walt Disney Studios-Produktion lief in unverändert 4017 Lichtspielhäusern und löste damit "Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald" als meistgezeigtes Werk Nordamerikas ab. Insgesamt hat der Zeichentrickfilm mit der Stimme von John C. Reilly bis jetzt 119 Millionen Dollar umgesetzt.

Silber
Um einen Rang nach oben konnte sich "Dr. Seuss' The Grinch" an seinem vierten Wochenende verbessern, dessen Investition in Höhe von 75 Millionen Dollar sich für Universal Pictures als eine exzellente Entscheidung entpuppt. Das bereits 2000 als Jim Carrey-Komödie verfilmte Kinderbuch ist in den USA immer noch eine Bank. Am vierten Wochenende gaben die Familien knapp 18 Millionen Dollar für den Animationsstreifen aus, der damit im Wochenvergleich moderate minus 41 Prozent im Umsatz eingebüßt hat. 26 Spielstätten hatten das Werk mit der Stimme von Benedict Cumberbatch aus dem Programm genommen, so dass es derzeit noch in 3934 Kinos zu sehen ist und insgesamt bei bereits 203 Millionen Dollar liegt.

Bronze
Da er mit minus 53 Prozent heftiger als "Dr. Seuss' The Grinch" an Publikum einbüsste, musste "Creed II" die Plätze tauschen. Am zweiten Wochenende kamen 16 Millionen Dollar für das Drama mit Michael B. Jordan zusammen, das sein Gesamtergebnis auf 81 Millionen Dollar schrauben konnte. Die 50 Millionen Dollar teure MGM-Produktion war auf 135 zusätzliche Spielpläne gesetzt worden und läuft somit in 3576 Filmtheatern.

Die Neuen

Keine Stars, miese Kritiken und nur 2065 Kinos - es war klar, dass "The Possession of Hannah Grace" nicht um die vorderen Ränge würde mitspielen können. Und mit lediglich 6,4 Millionen Dollar als Siebter Sieger muss man den Horrorfilm auch nur unter "ferner liefen..." abbuchen. Aber: Das Ergebnis ist etwas besser, als von Analysten erwartet wurde, und da ScreenGems nur 10 Millionen Dollar investiert haben, könnte das Ergebnis für den Streifen mit Shay Mitchell auf dem Heimatmarkt zumindest seine reinen Produktionskosten wieder einspielen. Weltweit sind insgesamt bereits 12 Millionen Dollar in die Kassen geflossen.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald" (3. Woche / bisher insgesamt 134 Millionen Dollar); Fünfter ist "Bohemian Rhapsody" (5. Woche / 164 Mio.); Sechster ist die Rose Byrne-Komödie "Instant Family" ("Plötzlich Familie" / 3. Woche / 46 Mio.); Achter ist der Taron Egerton-Abenteuerfilm "Robin Hood" (2. Woche / 22 Mio.); Neunter ist der Viola Davis-Kriminalfilm "Widows" (3. Woche / 33 Mio.) und schließlich Zehnter ist das Mahershala Ali-Drama "Green Book" (3. Woche / 14 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Was für ein Regiedebut! Bradley Cooper muss schwindlig werden: Liebling der Kritiker und des Publikums, Anwärter auf Golden Globes und mit Sicherheit auch auf Academy Awards, 193 Millionen Dollar Umsatz - "A Star Is Born", aber wirklich! Am erst neunten Wochenende muss sein Drama aus den Top Ten weichen. Kann die Neuverfilmung wie zu erwarten Preise abräumen, werden sicherlich noch die ein oder andere Million für Warner Brothers Pictures dazukommen. Weltweit liegt das Lady Gaga-Werk bei 362 Millionen Dollar - gekostet hat es mit 36 Millionen Dollar ein Zehntel!


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