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Mein Bester & ich - Kevin Hart und Bryan Cranston
Mein Bester & ich - Kevin Hart und Bryan Cranston
© STX Entertainment

Kinocharts USA (11. - 13.1.): Kevin Hart schiebt Bryan Cranston zur Spitze

Nicole Kidman holt Gold und Silber

Mit einem Ergebnis über Erwartungen hat die US-Neuverfilmung von "Ziemlich beste Freunde" überraschend und knapp "Aquaman" am Wochenende vom Kinokassenthron der nordamerikanischen Charts gestoßen. Damit stehen zwei Streifen mit Nebendarstellerin Nicole Kidman ganz oben in der Zuschauergunst. Allerdings spielte sich alles auf mäßigem Niveau ab; der Umsatz der Top Twelve lag bei insgesamt 100 Millonen Dollar. Am Vorjahreswochenende, als "Jumanji: Welcome to the Jungle" mit Dwayne Johnson am vierten Wochenende die Spitze mit 28 Millionen Dollar hielt, kamen alles in allem 136 Millionen Dollar zusammen.

Gold
"The Upside" ("Mein Bester & ich"), die Wiederverfilmung des französischen Hits "Intouchables" ("Ziemlich beste Freunde") aus dem Jahr 2011, erreicht zum Start mäßige 20 Millionen Dollar, was aber zur Eroberung der Pole Position reicht. Nach den schwachen Kritiken hatten wenige damit gerechnet. Für den Verleiher STX Entertainment ist es das erste Mal, das er mit einer seiner Produktionen eine Top Ten-Position erreicht und Balsam nach dem desaströsen Jahr 2018 mit Flops wie "The Happytime Murders" und "Mile 22".

"The Upside" kommt aus der Konkursmasse von The Weinstein Company und hat 38 Millionen Dollar gekostet. Die Komödie mit Bryan Cranston und Kevin Hart ist in 3080 Kinos zu sehen.

Silber
"Aquaman" ist es nicht vergönnt, als erstes Werk seit "Black Panther" vier Wochen an der Spitze zu verbringen. Der Fantasy-Film mit Jason Momoa setzt 17 Millionen Dollar um und kommt so auf insgesamt 288 Millionen Dollar. Doch die aufsehenerregende Nachricht kommt aus dem Ausland: Mit den dortigen 732 Millionen Dollar kreuzt die 200 Millionen Dollar teure Warner Brothers Pictures-Produktion die Milliardengrenze und ist die erste aus dem DC Extended Universe, der das gelungen ist. 321 Lichtspielhäuser hatten die Comic-Verfilmung aus dem Programm genommen, die mit 3863 Spielorten aber immer noch der meistgespielte Film Nordamerikas bleibt.

Bronze
Neueinstieg auf dem dritten Platz: "A Dog Way's Home" ("Die unglaublichen Abenteuer von Bella") startet mit schwachen 11 Millionen Dollar. Der 18 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Abenteuerfilm mit Jonah Hauer-King steht auf 3090 Spielplänen.

Die Neuen
Ganz böse Pleite für Keanu Reeves und seinen Science Fiction-Film "Replicas", die sich nach den miesen Kritiken abgezeichnet hat. Mit gruselingen 2,5 Millionen Dollar schafft es die 30 Millionen Dollar teure Entertainment Studios-Produktion nur auf den 12. Platz und damit nicht mal in die Top Ten. 2329 Filmtheater zeigten den Flop vor leeren Reihen.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Spider-Man: Into the Spider-Verse" (5. Woche / bisher insgesamt 148 Millionen Dollar); Fünfter ist der Deborah Ann Woll-Thriller "Escape Room" (2. Woche / 32 Mio.); Sechster ist "Mary Poppins Returns" (4. Woche / 151 Mio.); Siebter ist "Bumblebee" (4. Woche / 108 Mio.); Achter ist das Felicity Jones-Drama "On the Basis of Sex" ("Die Berufung" / 3. Woche / 10 Mio.); Neunter ist der Clint Eastwood-Kriminalfilm "The Mule" (5. Woche / 90 Mio.) und schließlich Zehnter ist das Christian Bale-Drama "Vice" (3. Woche / 36 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"Second Act" ("Manhattan Queen") floppt mit 36 Millionen Dollar in vier Wochen. Die Komödie mit Jennifer Lopez hat STX Entertainment 16 Millionen Dollar gekostet. Zumindest diese reinen Produktionskosten sind nun wieder drin, aber die zusätzlichen Verleih- und Marketingkosten sind hier noch nicht erfasst.

Wesentlich besser steht "Ralph Breaks the Internet" ("Chaos im Netz") da. Der Animationsstreifen mit der Stimme von John C. Reilly erreichte in acht Wochen 190 Millionen Dollar, hat Walt Disney Studios allerdings auch 175 Millionen Dollar gekostet. Damit ist die Fortsetzung nach Umsatz etwas stärker als das Original "Wreck-It Ralph" ("Ralph reicht's") aus dem Jahr 2012, der damals 189 Millionen Dollar einbrachte, und nach Zuschauerzahlen etwas schwächer. Weltweit steht "Ralph Breaks the Internet" bei sehr guten 434 Millionen Dollar.

An "Ralph Breaks the Internet" wird sich John C. Reilly stets lieber zurück erinnern als an "Holmes and Watson". Die von den Kritikern gerupfte und vom Publikum geschmähte Komödie ist mit 30 Millionen Dollar in drei Wochen ein Reinfall und flog an diesem Wochenende mit einem absurden Zuschauerschwund von minus 80 Prozent in hohen Bogen aus den Charts. 42 Millionen Dollar hatten Columbia Pictures investiert.


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