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Glass - The Beast (James McAvoy)
Glass - The Beast (James McAvoy)
© Universal Pictures International

Kinocharts USA (1. - 3.2.): "Glass" schafft Hattrick im SuperBowl-Modus

Kein einziger Film mit zweistelliger Millionenzahl

Man muss schon ins Jahr 2000 zurückgehen, um ein schwächeres SuperBowl-Wochenende zu finden. Dieses Jahr erreichte kein einziger Streifen ein zweistelliges Millionenergebnis - das schlechteste Wochenende seit September 2017. Und mit nur kümmerlichen 55 Millionen Dollar setzten die Top Twelve-Filme in Nordamerika weniger um als am Vorjahreswochenende, das mit 71 Millionen Dollar auch schon nicht berühmt gewesen war. Damals hielt sich "Jumanji: Welcome to the Jungle" mit Dwayne Johnson an seinem siebten Wochenende noch einmal mit knapp 11 Millionen Dollar an der Spitze. In diesem Jahr verteidigt "Glass" seine Tabellenführung mit einem Ergebnis, das unter jedem des Kalenderjahres 2018 liegt.

Gold
Hattrick für "Glass" an der Charts-Spitze, für das dem Thriller 9,5 Millionen Dollar reichten. Die Universal Pictures-Produktion büßte wieder ordentlich Zuschauer mit rund minus 50 Prozent im Wochenvergleich ein und liegt nach drei Wochen bei 88 Millionen Dollar, rund 10 Millionen unter dem Ergebnis, das Vorgänger "Split" zum gleichen Zeitpunkt vor zwei Jahren erreicht hatte. Das 20 Millionen Dollar teure James McAvoy-Werk wurde von 179 Spielplänen genommen, bleibt aber mit 3665 Kinos der meistgezeigte Film Kanadas und der USA.

Silber
"The Upside" ("Mein Bester & ich") kommt weiterhin gut bei den Zuschauern an. Erneut ist der Besucherschwund mit nur minus 26 Prozent erfreulich gering. Am vierten Wochenende wurden für die Neuverfilmung von "Ziemlich beste Freunde" Karten im Wert von 8,8 Millionen Dollar abgesetzt. 191 Lichtspielhäuser haben die Kevin Hart-Komödie zusätzlich auf die Leinwände geholt, so dass sie nun in 3568 Spielorten zu sehen ist. Nach vier Wochen steht die 38 Millionen Dollar teure STX Entertainment-Produktion bei 75 Millionen Dollar.

Bronze
Der einzige Debutant des Wochenendes schafft es trotz miserablen Ergebnisses immerhin auf das Treppchen. "Miss Bala", ebenfalls eine Wiederverfilmung - in diesem Fall des gleichnamigen mexikanischen Thrillers aus dem Jahr 2011 -, setzte 6,7 Millionen Dollar um. Der Gina Rodriguez-Thriller startete in 2203 Filmtheatern. Die Columbia Pictures-Produktion hat 15 Millionen Dollar gekostet.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Aquaman" (7. Woche / bisher insgesamt 323 Millionen Dollar); Fünfter ist "Spider-Man: Into the Spider-Verse" (8. Woche / 175 Mio.); Sechster ist "Green Book" (12. Woche / 55 Mio.); Siebter ist der britische Fantasy-Film "The Kid Who Would Be King" mit Louis Ashbourne Serkis ("Wenn du König wärst" / 2. Woche / 13 Mio.); Achter ist "A Dog Way's Home" ("Die unglaublichen Abenteuer von Bella" / 4. Woche / 36 Mio.); Neunter ist der Taylor Russell-Thriller "Escape Room" (5. Woche / 52 Mio.) und Zehnter schließlich "Mary Poppins Returns" (7. Woche / 168 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Von den Zuschauern mit einem Fallball-gleichen "D+" bewertet und den Kritikern in Grund und Boden verrrissen, ist "Serenity" ("Im Netz der Versuchung") schon am zweiten Wochenende wieder Box Office-Geschichte und dürfte als einer der größten Flops in die Lebensläufe von Matthew McConaughey und Anne Hathaway eingraviert werden. Der Thriller des kleinen Verleihers Aviron hat 25 Millionen Dollar gekostet und verlässt die Lichtspielhäuser jetzt mit lächerlichen 7,5 Millionen Dollar.


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