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The LEGO Movie 2 - Poster
The LEGO Movie 2 - Poster
© Warner Bros.

US-Filmstarts: "The LEGO Movie 2" mit Massivstart

Taraji P. Henson hört Männergedanken

Jetzt wollen es die Filmstudios wissen. Nachdem am vergangenen SuperBowl-Wochenende mit "Miss Bala" nur eine Produktion neu an den Start ging und ignoriert wurde, kommen heute gleich vier Filme neu auf die Leinwände in Kanada und den USA, und Analysten erwarten, dass zwei davon die Kassen laut klingeln lassen.

Einigkeit herrscht, dass "The LEGO Movie 2" der neue Spitzenreiter nach "Glass" werden wird, den er bereits in der Kinozahl als meistgespielten Streifen ablöst. Massive 4303 Spielorte haben den Animationsstreifen ins Programm genommen. Chris Pratt und Elizabeth Banks haben den LEGO-Figuren wieder ihre Stimme geliehen und Warner Brothers Pictures 99 Millionen Dollar investiert.

Die Rezensionen sind sehr gut, der einzige Kritikpunkt scheint in dem Satz "Nicht so lustig wie der erste" zu bestehen. "The LEGO Movie" feierte 2014 mit sehr guten 69 Millionen Dollar Premiere, die Ableger "The LEGO Batman Movie" mit 53 Millionen Dollar und "The LEGO Ninjago Movie" mit 20 Millionen Dollar blieben 2017 jeweils dahinter zurück. Branchenkenner halten für "The LEGO Movie 2" ein bis zu 66 Millionen Dollar starkes Startergebnis für möglich.

"What Men Want" erinnert nicht nur vom Titel an "What Women Want" - die Komödie ist auch ganz offiziell eine Neuverfilmung des Mel Gibson-Werks aus dem Jahr 2000 mit vertauschten Geschlechterrollen. Hier spielt Taraji P. Henson eine Frau, die auf einmal in ihrem Kopf die Gedanken anwesender Männer hören kann. 20 Millionen Dollar haben sich Paramount Pictures die Produktion kosten lassen, für die nun bei gemischten Kritiken mit bis zu 21 Millionen Dollar zum Debut gerechnet wird. "Was Männer wollen" wird am 14. März auf die deutschen Leinwände treffen.

Liam Neeson ist als einsamer Rächer zurück, diesmal in "Cold Pursuit", bei dem es sich um eine Neuverfilmung des norwegischen Thrillers "Kraftidioten" ("Einer nach dem anderen") aus dem Jahr 2014 handelt. Damals rächte Stellan Skarsgard als Schneepflugfahrer den Mord seines Sohnes. Der Summit Entertainment-Streifen, der 60 Millionen Dollar gekostet hat, kann sich über positive Kritiken freuen. Doch Analysten erwarten in den 2630 Filmtheatern eine nur gebremste Nachfrage in Höhe von 10 Millionen Dollar zum Start aufgrund der zuletzt bereits spürbaren Apathie bei Neeson-Werken wie "The Commuter". In Deutschland wird "Cold Pursuit" als "Hard Powder" am 28. Februar starten.

Als Vierter im Bunde startet "The Prodigy" in 2530 Kinos. Der Horrorfilm mit Taylor Schilling ist der einzige wahrhaft originelle Streifen - keine Fortsetzung oder Wiederverfilmung - des Quartetts, auch wenn der Inhalt - ist der sich seltsam verhaltende kleine Sohn von irgendetwas Übernatürlichem besessen? - sattsam bekannt kling. Immerhin hat die Orion Pictures-Produktion gemischte Kritiken erhalten und nur 6 Millionen Dollar gekostet. Zur Premiere sagen Branchenkenner bis zu 7 Millionen Dollar voraus.


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