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Zero Dark Thirty - Jessica Chastain
Zero Dark Thirty - Jessica Chastain

TV-Tipp für Freitag (22.3.): Jessica Chastain findet Osama Bin Laden

3sat zeigt "Zero Dark Thirty"

"Zero Dark Thirty", 3sat, 22:25 Uhr
Ein Jahrzehnt lang jagt eine CIA-Agentin (Jessica Chastain) gegen alle Widerstände auch innerhalb des US-Auslandsgeheimdienstes den Terroristen Osama bin Laden.

Regisseurin Kathryn Bigelow ("The Hurt Locker") und Drehbuchautor Mark Boal ("Triple Frontier") arbeiteten an einem Skript über die vergebliche Suche des US-Militärs nach Osama bin Laden im 2001 im Höhlensystem Tora Bora in Afghanistan, als am 2. Mai 2011 die Nachricht kam, dass die Spezialeinsatztruppe der Navy S.E.A.L.s den saudi-arabischen Terroristen, der für das Netzwerk al-Quaida die Verantwortung für die Anschläge vom 9. September 2001 in New York City und Washington D.C. übernommen hatte, aufgespürt und getötet hatte.

Bigelow entschied sich, statt über Tora Bora die gesamte Jagd und die schließliche Ermordung von bin Laden zum Thema eines US-Thrillers zu machen. Die bisherige Arbeit von Boal war dabei nicht für die Katz; vieles von dem, was der Autor recherchiert hatte, konnte er auch weiterhin nutzen. Als Mark zudem las, dass in der entscheidenden Nacht eine Frau der CIA-Verbindungsoffizier gewesen war, hatte er seinen Blickwinkel für die Handlung. Die von Jessica Chastain gespielte Analystin gab es indes so nicht, sie ist ein Kompositium mehrerer Figuren.

Die 40 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion wurde in London, das für Washington D.C. einstand, im jordanischen Amman, welches das islamische Islamabad doubelte, und diversen indischen Städten wie Chandigarh und Mani Majra gedreht, welche für die pakistanischen Handlungsorte einstanden, gefilmt.

"Zero Dark Thirty" wurde bei der Veröffentlichung kritisiert, weil er nach Ansicht von Geheimdienstlern und Journalisten Folterverhöre als zu positiv darstellte, wenn die CIA im Film - im Gegensatz zur Realität - immer richtige und wichtige Erkenntnisse aus den illegalen Methoden zieht. Ansonsten aber fand das packende, spannende und brillant in Szene gesetzte Werk mit seiner Intelligenz und seinem Auge für Details den einhelligen Beifall der Kritiker, von denen viele den Streifen auf ihre Jahresbestenlisten setzten. Mit 132 Millionen Dollar weltweit wurde "Zero Dark Thirty" ein mäßiger Erfolg an den Kinokassen.

Für Jessica Chastain war der Film ein Triumph: Die damals 35-Jährige wurde für den "Grand Slam" nominiert: Academy Award, Golden Globe, Britischer Filmpreis und Screen Actors Guild Award; sie gewann den Globe. Der Academy Award ging an Tontechniker Paul N.J. Ottosson für seine Tonmischung; nominiert waren noch der Film, Drehbuchautor Mark Boal sowie der Schnitt. Bei den Golden Globes waren der Film, Regisseurin Kathryn Bigelow und Drehbuchautor Boal nominiert. Bei den Britischen Filmpreisen lagen der Film, Regisseurin Bigelow, Drehbuchautor Boal und der Schnitt im Rennen.

Kritiker Jason Bailey befand in "Flavorwire": "Ein großer amerikanischer Film: Kompliziert, nuanciert, eindringlich, durchdringend, schwierig - und dabei zugleich spannend und unterhaltsam."



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