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Godzilla 2 - King of the Monsters - Ken Watanabe
Godzilla 2 - King of the Monsters - Ken Watanabe
© Warner Bros.

Kinocharts USA (31.5. - 2.6.): Geschrumpfter "Godzilla" ist König

Solide Starts für "Rocketman" und "Ma"

"Godzilla: King of the Monsters" hat sich am Wochenende wie erwartet und mit einem guten Ergebnis zum König des US-Box Office gekrönt. Zusammen mit den soliden Ergebnissen der Mitstarter "Rocketman" und "Ma" kamen die Top Twelve-Streifen auf gute 169 Millionen Dollar - deutlich besser als am Vorjahreswochenende, als lediglich 100 Millionen Dollar in die Kassen flossen. Damals verteidigte "Solo: A Star Wars Story" mit Alden Ehrenreich an seinem zweiten Wochenende die Charts-Spitze mit 29 Millionen Dollar.

Gold
Die gute Nachricht: 49 Millionen Dollar in 4108 Kinos sind ein sehr gutes Ergebnis für "Godzilla: King of the Monsters". Die schlechte Nachricht: Der Vorgänger war 2014 mit 93 Millionen Dollar gestartet. Wenn jetzt nichts Ungewöhnliches geschieht, wird der Fantasy-Film mit Ken Watanabe am Schluss bei 135 Millionen Dollar landen. Das wäre deutlich unter dem Ergebnis von "Godzilla", der sich mit 200 Millionen Dollar aus den Lichtspielhäusern verabschiedete, vor allem aber unter den 170 Millionen Dollar, die Warner Brothers Pictures allein für die Produktion ausgegeben haben. Aber entscheidend ist bei diesem Opus sowieso der internationale Markt, und da sieht es für "Godzilla: King of the Monsters" mit einem Startwochenende von 130 Millionen Dollar glänzend aus.

Silber
"Aladdin" bleibt mit seinen massiven 4476 Spielorten der meistgezeigte Streifen Nordamerikas, aber wegen eines doch mächtigen Zuschauerrückgangs im Vergleich zum Premierenwochenende in Höhe von minus 53 Prozent geht am zweiten Wochenende die Kinokassenkrone knapp flöten. 42 Millionen Dollar war der Fantasy-Film mit Will Smith den Zuschauern wert, so dass die 183 Millionen Dollar teure Walt Disney Pictures-Produktion nach zehn Tagen bei 185 Millionen Dollar steht.

Bronze
Auf 25 Millionen Dollar in 3610 Filmtheatern bringt es "Rocketman" zur Premiere. Das Musical mit Taron Egerton hat Paramount Pictures 40 Millionen Dollar gekostet.

Die Neuen
Auf Rang vier mit respektablen 18 Millionen Dollar debutiert "Ma". Der Octavia Spencer-Streifen hat Universal Pictures nur 5 Millionen Dollar gekostet, ist mit einem Schlag also profitabel. 2808 Kinos zeigen den Horrorfilm.

Auf den Plätzen
Fünfter ist "John Wick: Chapter 3 - Parabellum" (3. Woche / bisher insgesamt 125 Millionen Dollar); Sechster ist "Avengers: Endgame" (6. Woche / 815 Mio.); Siebter ist "Pokémon Detective Pikachu" (4. Woche / 130 Mio.); Achter ist die Kaitlyn Dever-Komödie "Booksmart" (2. Woche / 14 Mio.); Neunter ist der Elizabeth Banks-Horrorfilm "Brightburn" (2. Woche / 14 Mio.) und schließlich Zehnter "The Hustle" ("Glam Girls" / 4. Woche / 33 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Dieser Hund war einer zu viel. "A Dog's Journey" ("Bailey - Ein Hund kehrt zurück") kann mit schwachen 18 Millionen Dollar in drei Wochen überhaupt nicht mit seinem Vorgänger mithalten. "A Dog's Purpose" ("Bailey - Ein Freund fürs Leben") war vor zwei Jahren auf 64 Millionen Dollar gekommen. Das Dennis Quaid-Drama hat Universal Pictures nur 16 Millionen Dollar gekostet, so dass sich der Schaden in Grenzen halten dürfte. Aber ein weiteres Mal wird der von Josh Gad gesprochene Vierbeiner wohl nicht mehr wieder geboren werden...

Mehr Freude dürfte Dennis Quaid an seinem Thriller "The Intruder" haben. Für noch kleineres Geld - 8 Millionen Dollar - von ScreenGems produziert, kommt der Streifen in fünf Wochen auf 34 Millionen Dollar.

Komödien bleiben ein schwieriges Geschäft: Trotz guter Kritiken floppt "Long Shot" mit Charlize Theron mit 30 Millionen Dollar in fünf Wochen. Summit Entertainment haben 40 Millionen Dollar investiert.


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