Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder

TV-Tipps für Samstag (3.8.): Die Eiszeit zieht im Sommer auf

Sat1 zeigt "Ice Age"

Der erste "Ice Age" sollte am Samstagabend die ganze Familie vor dem Sat1-Hauptprogramm versammeln. Aktuell ist der bereits sechste Eberhofer-Krimi in den Kinos, da strahlt die ARD parallel den dritten Part "Schweinskopf al dente" aus.

"Ice Age", Sat1, 20:15 Uhr
Während der Eiszeit versuchen ein Mammut (gesprochen von Arne Elsholtz), ein Faultier (gesprochen von Otto Walkes) und ein Säbelzahltiger (gesprochen von Thomas Fritsch) ein Menschenkind zurück zu dessen Stamm zu bringen.

Damals war das Eis noch frisch und knackig...

Dieser erste und mit Abstand beste der US-Animationsstreifen rund um Manny, Diego, Sid und das kleine "Rattenhörnchen" Scrat sollte ursprünglich traditionell handgezeichnet werden. Doch als die computeranimierten Pixar-Werke riesige Kassenerfolge wurden, während Zeichentrickfilme floppten, gingen 20th Century Fox um die Jahrtausendwende mit dem Trend und orderten einen computeranimierten Streifen. Das ausführende Zeichentrickstudio Blue Sky Studios erhöhte dazu die Mitarbeiterzahl von 60 auf 170.

Die Regie der 59 Millionen Dollar teuren Produktion, für die im Original Ray Romano, Denis Leary und John Leguizamo die Hauptrollen einsprachen, übernahmen mit Carlos Saldahno und Chris Wedge ("Monster Trucks") zwei Regiedebutanten. Inhaltlich und handwerklich brachten die Filmemacher nichts besonders Neues, aber der rasante Streifen bot ausreichend Witze und Lacher, um Kritiker und Zuschauer zu überzeugen. Nachdem sich die Figur von Scrat, die eigentlich nur für den Trailer gedacht war, als besonders populär herausstellte, räumten ihr die Künstler mehr Leinwandzeit ein.

Mit weltweit 383 Millionen Dollar wurde "Ice Age" 2002 ein großer Kassenerfolg und kam so 2006 zu seiner ersten von vier weiteren Fortsetzungen. Er wurde für einen Academy Award als "Bester Animationsfilm" nominiert, unterlag aber dem japanischen Vertreter "Chihiros Reise ins Zauberland".

Eine Zuschauerin lobt: "Kurz gefasst: Saukomisch! Ich glaube, wir haben mehr als die Kinder gelacht. Die Geschichte ist einfach, aber es gab so viele Szenen, bei denen wir Tränen gelacht haben. Ich habe fast den Verdacht, dass der Film mehr für Erwachsene als für Kinder gedreht worden ist..."



"Schweinskopf al dente", ARD, 21:45 Uhr
Kommissar Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) muss gleichzeitig einen entflohenen Psychopathen (Gregor Bloéb) jagen und seine nach Italien mit einem anderen Mann ausgewanderte Freundin (Lisa Maria Potthoff) zurück gewinnen.

Nach dem Erfolg von "Dampfnudelblues" im Jahr 2013 und "Winterkartoffelknödel" im Jahr darauf brachten Constantin Film 2016 die Adaption des dritten Kriminalromans der bayerischen Autorin Rita Falk um den Provinzpolizisten Franz Eberhofer aus dem Jahr 2011 auf die Leinwände. Inzwischen haben die deutschen Kriminalfilme von Regisseur und Drehbuchautor Ed Herzog Fans in ganz Deutschland und erreichen ein Millionenpublikum. So weit war es damals noch nicht; der dritte Eberhofer wurde fast ausschließlich in Bayern und Österreich gezeigt und erreichte wie die ersten beiden Teile über eine halbe Million Kinogänger.

"Schweinskopf al dente" wurde wieder im niederbayerischen Frontenhausen, das für das fiktive Niederkaltenkirchen einstand, in Schloss Höhenried, im Krankenhaus Dingolfing, vor dem Polizeipräsidium Landshut und am Gardasee gedreht. Vor der Kamera versammelte sich das bewährte Ensemble der ersten beiden Teile. Und auch qualitativ bewegt sich dieser Part auf dem Niveau der bisherigen gelungenen Streifen: Skurril, humorvoll, mit spielfreudigen Darstellern, einer absurde Handlung, aber diesmal einem Schuss zu viel Klamauk.

Kritiker Luitgard Koch lobte in "Programmkino.de": "Sebastian Bezzel brilliert wieder in der Rolle des Dorfpolizisten, die ihm wie auf den Leib geschrieben scheint. Kameramann Sebastian Edschmid sorgt für atmosphärisch dichte Bilder in dem herrlich schrägen Kinospaß, bei dem die Mischung aus Krimi, Lokalkolorit und schrägen Figuren einfach umwerfend stimmt."



Hier geht es zum kompletten TV-Programm


Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.