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Keine Zeit zu sterben - Daniel Craig
Keine Zeit zu sterben - Daniel Craig
© Universal Pictures International

Immer noch keine Zeit zu sterben für James Bond

"No Time to Die" jetzt auf Oktober verschoben

(25.01.2021) Update
Die Nackenschläge nehmen kein Ende für die von der Pandemie gebeutelte Kinoindustrie. Aufgrund der nicht enden wollenden Lock- und Shutdowns in zahlreichen Ländern - in Deutschland, Grobritannien und in weiten Teilen der USA sind die Lichtspielhäuser derzeit wieder geschlossen -, haben die Verleiher offenbar wenig Hoffnung, dass sich die Lage im Frühling schon so weit entspannt haben wird, dass es sich lohnen würde, ihre Großproduktionen in die Säle zu bringen.

Ein Symbol für die ganze Malaise ist "No Time to Die" geworden. Ursprünglich sollte das neue James Bond-Opus, das gigantische 250 Millionen Dollar gekostet hat, im April letzten Jahres Premiere feiern. Nach einer Verschiebung auf den November wurde es dann für April dieses Jahres angesetzt. Doch auch dieser Termin ist jetzt kassiert. MGM haben angekündigt, dass der Daniel Craig-Thriller nun erst am 8. Oktober starten soll.

Neben "No Time to Die" sind einige weitere Produktionen ebenfalls verschoben worden: "Peter Rabbit 2" wandert vom April in den Juni, "Ghostbusters: Afterlife" vom Juni in den November und "Cinderella" vom Februar in den Juli.

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(05.10.2020) "No Time to Die" verschoben
Ein weiterer ganz heftiger Schlag für die Filmindustrie und insbesondere die Kinobesitzer weltweit, die kommenden Monat auf einen sicheren Publikumsmagneten gehofft hatten. Wer, wenn nicht James Bond 007, hätte es mit dem Corona-Virus aufnehmen können?

Doch das Vertrauen der Verleiher United Artists und Universal Pictures in die kommerziellen Fähigkeiten des Agenten im Geheimdienst Ihrer Majestät scheinen noch immer begrenzt, und so haben sie nun verkündet, dass die für November angesetze Premiere von "No Time to Die" erneut verschoben wird. Jetzt soll der 250 Millionen Dollar teure US-Thriller am 2. April 2021 in die Kinos kommen und damit rund ein Jahr nach seinem ursprünglichen Premierentermin.

"Wir verstehen, dass die Verzögerung für unsere Fans enttäuschend ist, aber wir freuen uns, 'No Time to Die' nächstes Jahr mit ihnen zu teilen", heißt es auf der 007-Website. Man wolle garantieren, dass der Film "von einem weltweiten Kinopublikum gesehen wird" - was angesichts der grassierenden Pandemie nach Ansicht der Filmstudios und Verleiher jetzt nicht möglich zu sein scheint. Insbesondere die in Los Angeles, New York City und San Francisco derzeit noch geschlossenen Lichtspielhäuser sind den Filmemachern ein Dorn im Auge, aber auch die steigenden Corona-Zahlen in Europa, wo die James Bond-Streifen traditionell stark sind, lassen sie zurückschrecken.

Die Taktik der Filmstudios, "die Pandemie auszusitzen, um ihren Filmen einen höheren Profit zu garantieren, macht meiner Meinung nach keinen Sinn", kritisiert John Fithian, der Vorsitzende der britischen Kinobesitzer-Vereinigung National Asscociation of Theatre Owners. "Wenn wir keine Filme mehr zeigen können, bis die Welt durchgeimpft sein wird, werden die Kinos verschwunden sein, in denen man die Filme zeigen wollte."


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