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Deutsche Filmstarts: Bitterer Adventsauftakt

Selbst Spitzenreiter "Encanto" nur fünfstellig

Der Adventsauftakt hat sich für die deutschen Kinobetreiber alles andere als feierlich oder gar verzaubert dargestellt, sondern im Gegenteil als richtig bitter. Sei es nun die Vorsicht von Zuschauern angesichts der Pandemielage, seien es die Kinoschließungen oder -beschränkungen durch die 3G-Regel oder alles zusammen - das Ergebnis waren leere Kinos wie lange nicht.

Das zeigt sich beim ersten Blick auf die Box Office-Zahlen: Kein einziger Film schaffte eine sechsstellige Zuschauerzahl, selbst der neugestartete und neue Spitzenreiter, der US-Animationsstreifen "Encanto" aus dem Hause Walt Disney, erreichte bloß 90 000 kleine und größere Besucher.

Auf noch schwächere Zahlen kamen zwei weitere Premieren: Der US-Horrorfilm "Resident Evil: Welcome to Raccoon City" mit Kaya Scoldelario erreichte 30 000 Interessierte, für das US-Drama "Respect" mit Jennifer Hudson wurden 23 000 Karten verkauft, und die französische Komödie "À la carte - Freiheit geht durch den Magen" mit Grégory Gadebois fand 19 000 Besucher.

Die Schäfchen im Trockenen haben bereits der britische Thriller "Keine Zeit zu sterben" mit Daniel Craig und 5,8 Millionen Zuschauern in neun Wochen, der US-Science Fiction-Film "Dune" mit Zendaya und 1,8 Millionen Kinogängern in elf Wochen, der deutsche Fantasy-Film "Die Schule der magischen Tiere" mit Emilia Maier und 1,3 jungen und älteren Interessierten in sieben Wochen, der US-Fantasy-Film "Venom: Let There Be Carnage" mit Tom Hardy und 1,0 Millionen verkauften Karten in sechs Wochen, der US-Fantasy-Film "Eternals" mit Angelina Jolie und 708 000 Besuchern in vier Wochen und die deutsche Komödie "Contra" mit Nilam Farooq und 555 000 Zuschauern in fünf Wochen.


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