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Kriegsdienstverweigerer

Edward Norton steigt aus MGM-Produktion aus

Für "Hart´s War" hätte Edward Norton seine bisher höchste Gage kassiert, dennoch ist er aus dem Projekt ausgestiegen

Im Januar wollte MGM in Prag mit der Produktion des Dramas "Hart´s War" beginnen und für die Hauptrolle hatte man Edward Norton engagiert. Dem Darsteller sollte seine bis dato höchste Gage zuteil werden: Acht Millionen Dollar war der Produktionsgesellschaft das Gastspiel des Mimen wert, das diesen wieder mit dem Regisseur seines Debutfilms "Zwielicht" von 1996, Gregory Hoblit, vereint hätte.

In "Hart´s War" geht es um Tommy Hart, einen Lieutenant im Zweiten Weltkrieg, der als Rechtsanwalt direkt von der Universität in Princeton in den Krieg geschickt worden ist, dort gefangen genommen und in ein Kriegsgefangenenlager gesteckt wird. Dort wird er gebeten, einen schwarzen Gefangenen, der zu Unrecht des Mordes beschuldigt wird, zu verteidigen.

Nun ist Norton aus dem Projekt ausgestiegen, wobei die Gründe nicht bekannt sind. Das Studio führt die übliche Floskel der "künstlerischen Differenzen" ins Feld. Fest steht, daß Edward offiziell kein weiteres Projekt zur Auswahl steht. Auch ohne ihn will MGM den Film wie geplant beginnen lassen.

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