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Formgebung: Kate Winslet musste ins Korsett

Schwangere Schauspielerin wurde für "Enigma" zusammengeschnürt

Wer schön sein will, muss leiden, heißt es. Oder wer einfach nur seine Arbeit erledigen muss. Denn obwohl Kate Winslets Thriller "Enigma" während des Zweiten Weltkriegs und nicht im 19. Jahrhundert spielt, musste sich die Britin in Korsetts zwängen. Grund dafür war laut Kate ("Quills"), dass sie "so fett wurde, dass wir alles zusammenschnürten, damit man es nicht sah." Dies verriet die Schauspielerin nun freimütig auf den Filmfestspielen in Edinburgh bei der Premiere von "Enigma" und auch, was hinter der Gewichtszunahme steckte: "Am Ende war ich im sechsten Monat schwanger". Die Dreharbeiten hatten von April bis Juli 2000 gedauert, und am 12. Oktober brachte die 25jährige ihr erstes Kind zur Welt, ihre Tochter Mia. Für ihre Rolle sei ihr Aussehen aber gar nicht so schlecht gewesen, fand die Darstellerin: "Ich sah ziemlich untersetzt aus, was zu einer Wissenschaftlerin gut passte."
Der von Michael Apted ("Die Welt ist nicht genug") inszenierte "Enigma", der am 15. November in der Bundesrepublik startet, erzählt vom Knacken des deutschen Enigma-Codes durch britische Wissenschaftler und einem möglichen Spion in den eigenen Reihen. Kate Winslet hat nach ihrer Babypause die Arbeit längst wiederaufgenommen und im Frühling mit Judi Dench ("Chocolat") das britische Drama "Iris: A Memoir of Iris Murdoch" gedreht und wird ab diesen Monat mit Geoffrey Rush ("Der Schneider von Panama") in dem Drama "The Magician´s Wife" in Frankreich und Marokko vor der Kamera stehen.



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