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Danny DeVito (73)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 17. November 1944 in Asbury Park, New Jersey, USA
Name: Daniel Michael DeVito Jr
Größe: 150 cm

Bildergalerie

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Biographie

"Ich liebe mich so sehr, dass ich selbst meine schlechtesten Filme tolerieren kann." Mit dem Selbstbewusstsein eines Napoleons hat der nur rund 1,50 große Danny DeVito es geschafft: Den Sprung vom Friseursalon seiner Schwester, in dem er als "Mr. Danny" für neuen Schwung im Haar sorgte, ins Filmbusiness.

Geboren wurde der Sohn italienischstämmiger Einwanderer unter dem Namen Daniel Michael DeVito Jr am 17. November 1944 in New Jersey. Die Arbeit als Kosmetiker im Friseursalon seiner Schwester beeinflusste seine Studienwahl: 1963 schrieb DeVito sich an der American Academy of Dramatic Arts im Fach Maskenbildnerei ein. Erst später wechselte er zur Schauspielerei.

Sein Theater-Debut gab DeVito Ende der 60er Jahre in dem Stück "Einer flog über’s Kuckucksnest". Als sein ehemaliger Studienkollege und Mitbewohner 1975 eine Verfilmung des Theaterstücks mit Jack Nicholson in der Hauptrolle, inszeniert von Milos Forman produzierte, engagierte DeVito für eine Nebenrolle. Der große Erfolg des Films brachte auch den bislang eher auf Bühnenproduktionen spezialisierten DeVito auf den Radar von Hollywoods Produzenten - anfangs wurde er allerdings hauptsächlich für TV-Serien und - Filme engagiert. Erst die Hauptrolle Hauptrolle als energischer Louie DiPalme in der immerhin fünf Jahre (von 1978 bis 1983) laufenden TV-Serie "Taxi" an der Seite des Komödianten Andy Kaufman brachte DeVito den endgültigen Durchbruch. Bei der TV-Serie verdiente er sich mit der Inszenierung einiger Episoden auch erste Credits als Regisseur.

1987 wagte sich DeVito dann auch an die Inszenierung von Kinofilmen. An der Seite von Billy Crystal spielte er unter eigener Regie in der Groteske "Schmeiß die Mama aus dem Zug" ("Throw Momma from the Train") einen Studenten, der seine herrische Mutter los werden will.
Nach dem Auftritt in der Krimikomödie "Twins - Zwillinge" ("Twins", 1988), in der er mit Arnold Schwarzenegger ein denkbar ungleiches Zwillingspaar darstellte, folgte 1989 seine 2. Regiearbeit. Die Komödie "Der Rosenkrieg" ("The War of Roses") mit Michael Douglas und Kathleen Turner als Ehepaar, dass sich einen tödlichen Scheidungskrieg liefert, wurde ein riesiger Erfolg.
1992 brillierte DeVito nicht nur als machtbesessener Pinguin-Mann in "Batmans Rückkehr", sondern wagte erstmals auch den Schritt ins Produktionsfach: Als Regisseur und ausführender Produzent zeichnete er für das Krimi-Biopic "Hoffa" über den Kriminellen nahestehenden Gewerkschaftsboss Jimmy Hoffa verantwortlich. An der Seite von Jack Nicholson übernahm er auch eine Hauptrolle. Und gerade als Produzent bewies er ein glückliches Händchen: der GenerationX-Kultfilm "Reality Bites" (1994), die Krimi-Komödie "Schnappt Shorty" (1995), Tarantinos "Pulp Fiction" (1996) und die Roald Dahl-Verfilmung "Matilda" (ebenfalls 1996) gingen alle (mit) auf DeVitos Konto. Folgerichtig erhielt er für seine Arbeit als Produzent auch seine bislang einzige Oscar-Nominierung: Im Jahr 2000 brachte ihn das Drama "Erin Brockovich" mit Julia Roberts in der Hauptrolle so nah an die Auszeichnung wie nie zuvor.

Neben weiteren Kinoarbeiten folgten im neuen Jahrtausend Gastauftritte in TV-Serien (unter anderem als Synchronprecher in "Die Simpsons", 2004 in "Friends", 2007 in "Reno 911!: Miami") und einige Kurzfilme. Als Sprecher arbeitete er für den Kinofilm "Der Lorax", bei dem er der Hauptfigur seine Stimme lieh. Seit 2006 spielt DeVito zudem die Hauptrolle in der TV-Serie "It's always Sunny in Philadelphia".

2011 wurde DeVito schließlich mit einem Stern auf Hollywoods "Walk of Fame" geehrt.

Noch in der Schauspielausbildung hatte DeVito die Schauspielerin Rhea Perlman kennengerlernt. 1982 heirateten die beiden, drei Kinder (Lucy, Gracie und Jake) folgten. Die älteste Tochter Lucy DeVito ist ebenfalls Schauspielerin. 2012 trennten sich die beiden für einige Zeit, eine Scheidung war im Gespräch, inzwischen ist das Paar aber wieder zusammen. Gemeinsam setzen sie sich für die Rechte von Kindern ein.


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