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Milo  Forman - What doesn't kill you
Milo Forman - What doesn't kill you
© barnsteiner-film © Dualfilm Verleih

Milos Forman (1932-2018)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 18. Februar 1932 in Cáslav, Tschechoslowakei [heute Tschechische Republik]
Gestorben: ✟ 13. April 2018 in Danbury, Connecticut, USA im Alter von 86 Jahren
Name: Jan Tomas Forman
Größe: 178 cm

Bildergalerie

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Biographie

Er gehört zu den wenigen ausländischen Regisseuren, die in Hollywood nicht nur Fuß gefaßt haben, sondern zu den ganz Großen des Business zählen:
Milos Forman wurde am 18. Februar 1932 in Cáslav/Mittelböhmen als jüngster Sohn eines jüdischen Lehrers geboren. Nachdem seine Eltern in einem Konzentartionslager umgekommen waren, wuchs Milos Forman mit seinen Geschwistern bei Freunden und Verwandten auf. 1950 schloß er das Gymnasium in Dejvice, einem Vorort von Prag, ab und schrieb sich an der berühmten Prager Filmakademie zur Ausbildung als Drehbuchautor ein. Als er 1954 graduiert, hatte er bereits als Koautor an mehreren Filmen mitgewirkt.

1954-1956 arbeitete Milos Forman in Prag als Filmdramaturg beim tschechoslowakischen Fernsehen, 1958-1962 als Regisseur bei Adolf Radoks Prager "Laterna Magica". Diese Multimediashow aus Bühnenschauspiel und Film war beim Publikum und der Kritik ein großer Erfolg und ermöglichte Forman bei der Weltausstellung in Brüssel einen ersten Auslandsaufenthalt. Ab 1961 drehte er Dokumentarfilme und 1963 gab er mit "Der schwarze Peter" sein Debüt als Spielfilmregisseur.

Er etablierte sich rasch mit satirischen, auf verschiedenen Festivals ausgezeichneten Filmkomödien (u. a. "Die Liebe einer Blondine") als Chronist tschechischen Kleinbürgerlebens. International aufmerksam machte er auf sich mit der 1967 gedrehten Filmsatire "Der Feuerwehrball" (auch unter dem Titel "Anuschka - Es brennt, mein Schatz").

Milos Forman erhielt daraufhin verschiedene Angebote aus den USA und ging zu Beginn des Jahres 1968 nach Hollywood, um für "Paramount" als Regisseur sowie Drehbuchautor zu arbeiten.

Nach intensiven Vorarbeiten realisierte er mit "Taking Off" (1971) seinen ersten amerikanischen Film über Drogen- und Generationsprobleme, der in Cannes als offizieller Wettbewerbsbeitrag der USA vorgestellt und mit einem Jury-Preis ausgezeichnet wurde. 1975 gelang ihm mit "Einer flog über das Kuckucksnest" der Durchbruch in Hollywood. Dieser Film mit Jack Nicholson und Louise Fletcher in den Hauptrollen erhielt fünf Oscars, darunter den für die beste Regie.

1979 brachte Forman seine Verfilmung des Hippie-Musicals "Hair" in die Kinos. 1983 kehrte er nach Prag zurück, um hier an historischen Stätten mit "Amadeus" einen Film über Mozart zu drehen. Mit diesem Film gelang ihm weltweit ein Kassenschlager, der 1985 mit acht Oscars ausgezeichnet wurde. Der Film bekam außerdem sechsmal den "Golden Globe" der Auslandspressevereinigung in Hollywood. Einen weiteren "Golden Globe" und einen goldenen Bären erhält er 1997 als Regisseur für "Larry Flint - Die nackte Wahrheit".


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