oder

High Fidelity (2000)

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 4 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Darf man mit Leuten befreundet sein, deren Plattensammlung in der Hauptsache aus Stevie-Wonder-Alben besteht? Warum wollen pubertierende Jungs stundenlang grapschen und Mädchen nur Händchen halten? Und warum tragen Frauen nur beim ersten Date schöne Unterwäsche?

Das sind nur einige Fragen, die dem frisch gebackenen Single Rob, Besitzer des Plattenladens Championship Vinyl, neuerdings durch den Kopf gehen. Zugegeben, nachdem ihn Laura Knall auf Fall verlassen hat, findet er es zunächst toll, die Wohnung wieder für sich alleine zu haben: Endlich ist Zeit, um die Plattensammlung neu zu sortieren. Doch die Freude ist von kurzer Dauer. Rob sieht sich bald gezwungen, sein Leben und seine Liebschaften zu sortieren - kurz gesagt: endlich erwachsen zu werden...

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Filmkritik

Die unglaubliche Leichtigkeit des Seins: Komödien wie „High Fidelity“, die unbeschwert und scheinbar mühelos so liebenswerte Charaktere zeichnen, sind rar. So rar, dass man wohl annehmen darf, dass es besonders schwierig sein muss, Filme zu machen, die nicht besonders schwierig wirken.

Stephen Frears, der Brite, der uns „Gefährliche Liebschaften“ oder „Ein ganz normaler Held“ bescherte, setzt in „High Fidelity“ auf interessante Charaktere und verlegt die Handlung von Nick Hornbys Bestseller-Roman in einen kleinen Plattenladen in Chicago, von dem John Cusack alias Rob und seinen beiden schrägen Asisstenten Dick (Todd Louiso) und Barry (Jack Black) mit Mühe leben können. Dort menschelt es an jeder Ecke – und Rob, der für jede Lebenslage eine Top-5-Liste mit den dazu passenden Songs aufsagen kann, hat wieder mal Beziehungsstress.

Ganz klar: Der arme Rob will nicht erwachsen werden und steckt dabei doch längst in einer Mid-Life-Crisis, die er gemeinsam mit dem Publikum im Kino lösen will. So spricht John Cusack immer wieder direkt durch die Kamera zu uns und drückt dem Film mit diesem theatralischen Zur-Seite-Sprechen einen Woody-Allen-Stempel auf: ein von Vinyl besessener Stadtneurotiker in Chicago, der gewitzte Aphorismen über Liebe, Kummer und den ganzen Rest zum Besten gibt.

„High Fidelity“ ist ein Schauspielerfilm mit einer guten Portion trockenem Humor, vielen netten Einfällen und wunderbaren Gaststars wie Tim Robbins als leicht abgedrehter New-Wave-Guru. Dass eigentlich nicht viel passiert, verzeiht man diesem liebevoll gemachten Streifen gern.




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Land: USA
Jahr: 2000
Genre: Komödie
Länge: 113 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 13.07.2000
Regie: Stephen Frears
Darsteller: Joelle Carter, Natasha Gregson Wagner, Tim Robbins
Verleih: Buena Vista

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