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Kritik: Dr. T and the Women (2000)


Richard Gere in einer Paraderolle - für alle die, die nach Pretty Woman schon immer vermutet haben, dass dieser Mann das Ein und Alles für Frauen ist. Gere leitet eine beeindruckende Liste von Schauspielerkolleginnen wie Helen Hunt, Farah Fawcett, Laura Dern, Shelley Long oder Liv Tyler an, die ihm alle im Film auf die ein oder andere Weise verfallen sind.

Dr. Sullivan Travis wird von Frauen umschwärmt und ist das bisweilen selbstgefällige Zentrum einer Frauenwelt, die immer obskurere Züge annimmt. Fast mag man ihn gegen Ende hin bedauern, doch der Funke springt leider nicht über. Aus der Distanz und emotional kaum involviert betrachten wir Altmans Schauspiel eher gelassen. Dafür, dass die Charaktere zum Teil so unentwickelt sind, lastet die Kamera enorm lange bei ihnen. Und das wird auf die Dauer ermüdend.

Altmanns Satire funktioniert nicht wirklich, denn das Thema des Films ist so offensichtlich, dass niemand von uns (Männern) in einen Film gehen muss, um dies zu verstehen. So wirkt das Ende, mag man auch die gute Idee dahinter sehen, dann doch nur etwas platt und nicht ganz gelungen. Insgesamt: Schade. Denn seit einigen Jahren bewegt sich Altmanns Filmografie eher auf absteigenden Wegen - und das wünscht ihm ja keiner von uns.





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