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From Hell - Poster
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© 20th Century Fox

Kritik: From Hell (2001)


Der Filmstar Jack the Ripper findet sich nach unzähligen Adaptionen im Gewand eines zeitgenössischen Serialkillerfilms wieder. Exquisit daran ist allein die prominente Comicvorlage von Alan Moore und Eddie Campbell, die London als stygischen Abgrund aus Nebel, menschlichem Unrat und zahlreichen Verschwörungstheorien sieht. Den bislang durch ihre harten Gangsterdramen mit Sozialanklage in Erscheinung getretenen Hughes-Brüdern ("Menace II Society") geht es hierbei allein um eine düster-gotische Stimmung und Effekthascherei. Eine durchdachte Handlung und Authentizität sucht man vergeblich. Die mit Johnny Depp, Heather Graham und Ian Holm starbesetzte Schlachtplatte vermag weder Akzente noch Überraschungen zu plazieren. Inhaltlich bewegt sich der Thriller auf dem Flickenteppich typischer Großproduktionen, die viel Geld für Ausstattung, aber wenig für Phantasie haben. Das ist letztlich nicht enttäuschend, aber beflügelt den Film erst recht nicht.




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